Traditionelle Hütten in Norwegen per Sharing-Modell

Offene Hütte im Saltfjellet – Nationalpark Svartisen©Magnus Beyer Brattli

Namsos, 11. April 2022. Der staatlichen Forstwirtschaftsbetrieb Statskog lädt Jäger, Fischer und wanderbegeisterte Touristen mit ihren Familien ein, die Hütten und offenen Unterkünfte des Unternehmens zu mieten. Statskog verfügt über 90 Hütten und 140 offene Unterkünfte im ganzen Land. Sie befinden sich oft in landschaftlich reizvollen Gebieten, einige davon in Nationalparks.

„Die Staatsforsthütten haben eine lange Tradition, gehören aber gleichzeitig zu einem modernen Sharing-Trend, der eine günstige und klimafreundliche Alternative ohne Wartungssorgen bietet. Das Modell sorgt für eine hohe Auslastung der Hütten und trägt dazu bei, dass mehr Menschen raus in die Natur kommen“, sagt Landwirtschafts- und Ernährungsministerin Sandra Borch.

Die ehemalige Forstwirtschaft ist das Rückgrat des Angebots von Statskog, aber eine Reihe von Hütten und offenen Unterkünften werden auch mit der historischen Jagd, dem Fallenstellen und Fischen in Verbindung gebracht. Auch einige Bergbauernhöfe gehören zum Sortiment.

Diese Hütte mit Feuerstelle befindet sich auf Kvernesvola mit Blick auf Rendalen und Sølen.©Torkel Skoglund

Die Hütten des Staates kosten ab 500 NOK pro Nacht, die Preise liegen im Durchschnitt zwischen 500 und 1000 NOK pro Nacht. Dies bedeutet hauptsächlich Außentoiletten, Wasser im Bach, Solarenergie, Gasbrenner und Holzverbrennung. Statskog wartet die Unterkünfte und stellt Brennholz und Gas zur Verfügung.

Während die Hütten vorab im Internet gemietet werden kann, gibt es für die offenen Unterkünfte, die kostenlos genutzt werden können, keine Reservierungsmöglichkeit. Sie dienen als Unterschlupf für eine Pause auf einem Tagesausflug oder für eine einfache Übernachtung.

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