Norwegen und Flandern vereinbaren Zusammenarbeit bei CCS und Wasserstoff

Flanderns Ministerpräsident Jan Jambon traf in Oslo mit Minister für Erdöl und Energie Terje Aasland zusammen©regjeringen.no.

Oslo, 18. März 2022. Flandern und Norwegen wollen weiterhin an der Einführung verschiedener kohlenstoffarmer Technologien arbeiten und eine Vorreiterrolle in Europa einnehmen. Bei einem Treffen zwischen Flanderns Ministerpräsident Jan Jambon und Energieminister Terje Aasland in Oslo unterstrichen die Minister, dass die CO2-Abscheidung und -Speicherung einen wichatigen Teil der Klimalösung darstellt – insbesondere für die energieintensive Industrie. Beide Länder wollen die gute Zusammenarbeit in der North Sea Basin Task Force fortsetzen. Bis Ende des Jahres soll ein bilaterales Abkommen im Rahmen des Londoner Protokolls abgeschlossen werden, damit der CO2-Transport zwischen Flandern und Norwegen bald Realität werden kann.

Im Bereich Wasserstoff wollen Flandern und Norwegen Wissen über verschiedene Formen von kohlenstoffarmem Wasserstoff austauschen, um gemeinsame Projekte zu realisieren. Ein aktuelles Projekt dieser Art ist das H2BE-Projekt, bei dem Equinor, Engie und Fluxys die Möglichkeit prüfen, eine kohlenstoffarme Wasserstoffproduktionsanlage mit 1 Gigawatt im Hafengebiet von Gent in Flandern zu errichten.

Thema der Gespräche waren u.a. die Reduzierung der Abhängigkeit von Russlands Energieversorgung. Norwegen könne einen wichtigen Beitrag zur aktuellen Situation leisten, indem es die derzeit hohe Produktion von Öl und Gas beibehält und die hohe Versorgungssicherheit in der gesamten Gasversorgungskette fortsetzt, teilt das norwegische Energieministerium mit. Darüber hinaus müsse der Fokus weiterhin auf der Energieeffizienz liegen und der Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigt werden. Sowohl die Region Flandern als auch Norwegen haben hohe Ambitionen für die Realisierung von Offshore-Windenergie.

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