Neue Forschungszentren für Wasserstoff in Trondheim und Bergen

Bei der Eröffnung des neuen Forschungszentrums in Trondheim, v.l.: Nils A. Røkke, SINTEF, Olav Bolland, NTNU, Inge R. Gran, SINTEF, Nicola Paltrinieri, NTNU, Stefania Gardarsdottir, SINTEF, Trond Johnsen, SINTEF, Kyrre Sundseth, SINTEF, Hilde Venvik, NTNU und Rannfrid Skjervold, Equinor.©SINTEF

Oslo, 11. März 2022. Trondheim und Bergen werden jeweils ein eigenes Forschungszentrum zur Entwicklung der Wasserstoff-Technologie erhalten. Zum Aufbau dieser Einrichtungen stellt Norwegens Forschungsrat in den nächsten acht Jahren insgesamt 310 Millionen NOK zur Verfügung, 200 Millionen NOK (20.271.400 EUR) davon fließen in das neues Zentrum für umweltfreundliche Energieforschung (FME) HYDROGENi in Trondheim, 110 Millionen NOK in das von NORCE geführte Zentrum HyValue in Bergen. Federführend bei diesen beiden Initiativen sind die Forschungsinstitute SINTEF Energi und NORCE.

„Wir bauen das größte akademische Forschungsprogramm aller Zeiten in dem neuen Forschungszentrum auf, indem wir 35 Doktoranden/Postdocs und über 100 MSc/BSc-Kandidaten ausbilden. Ihr Fachwissen wird der Industrie, der Regierung und der Wissenschaft zugutekommen und die nachhaltige Wirkung von HYDROGENi stärken“, sagt Nils Røkke, Executive Vice President of Sustainability bei SINTEF Energy Research und Direktor von HYDROGENi. HYDROGENi werde dazu beitragen, Norwegen den Weg zum Exporteur nachhaltiger Energie zu ebnen. „Die starke Unterstützung durch die Industrie zeigt die Relevanz der thematischen Aktivitäten des Zentrums mit seinem beispiellosen internationalen Netzwerk und Verbindungen. Unser Ziel ist es, HYDROGENi als Leuchtturm für die europäische Forschung im Bereich Wasserstoff zu etablieren, indem wir auf unserem umfangreichen Portfolio an EU-finanzierten Programmen und Initiativen aufbauen, die einen echten Mehrwert schaffen“, so Røkke weiter.

Norwegen will weltweit eine Führungsrolle in der Technologieentwicklung für Wasserstoff und wasserstoffbasierte Energieträger übernehmen. Dies soll die Grundlage für den Aufbau neuer Industrien, die Reduzierung von Emissionen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze im ganzen Land legen.

Die Zentren sollen wirtschaftsnah ausgerichtet sein und werden mit insgesamt fast 100 Partnern aus Industrie und Forschung zusammenarbeiten, teilt das Ministerium mit.

Der Forschungsrat verantwortet die Ausschreibung und die wissenschaftliche Evaluation unter Hinzuziehung nationaler und internationaler Expertinnen und Experten. Die Zentren werden aus dem Haushalt des Ministeriums für Erdöl und Energie finanziert, werden aber auch in hohem Maße von Industrie, Wirtschaft und Forschungspartnern finanziell unterstützt.

Lesen Sie hier die Pressemitteilungen von Norce und SINTEF.

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