Nel ASA will zusätzliche Produktionskapazität für Wasserstoff in Europa aufbauen

Wasserstoff-Fabrik von Nel ASA im Industriepark Herøya in Norwegen.©Nel ASA/Screenshot

Oslo, 9. März 2022. Am 8. März hat die EU-Kommission eine gemeinsame europäische Aktion REPowerEU für bezahlbarere, sicherere und nachhaltigere Energie vorgestellt, um die Abhängigkeit Europas von russischem Gas zu verringern. Unter anderem sollen die Gaslieferungen in die EU steigen und größere Mengen von Wasserstoff, hergestellt aus erneuerbaren Energien, importiert werden. Der norwegische Wasserstoff-Spezialist Nel ASA hat nun seine Bereitschaft kundgetan, seine Produktionskapazität für Elektrolyseure zu erhöhen, um die gestiegenen Ambitionen der Europäischen Union für erneuerbaren Wasserstoff zu erfüllen. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr eine Fabrik im Industrieapark Herøya zur Herstellung von Wasserstoff mit einer Kapazität von 500 MW in der ersten Ausbaustufe eröffnet.

„Wir sind bereit, die in Europa und im Ausland benötigte Produktionskapazität für Elektrolyseure hinzuzufügen, wenn der Markt dies erfordert“, sagt Jon André Løkke, CEO von Nel. „Unsere brandneue und vollautomatische Produktionsanlage für Elektrolyseure in Herøya produziert bereits in drei Schichten. Wir erreichen jede Woche neue Produktionsrekorde und werden einen Standortauswahlprozess für zusätzliche Produktionskapazitäten in Europa starten.“ Die Elektrolyseuranlage von Nel in Herøya könne dem Markt eine Kapazität von 500 MW mit der Möglichkeit zur Erweiterung auf bis zu 2 GW bieten.

„Wir sind entschlossen und bereit, das Versprechen einzulösen, Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent der Welt zu machen. Es ist an der Zeit, Europas Wasserstoff-Ambition in die Realität umzusetzen. Wir brauchen einen klaren und vorhersehbaren Regulierungsrahmen, der Sicherheit und angemessene Anreize für erneuerbare Wasserstofftechnologien bietet“, sagt Løkke.

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