Rekord-Baugenehmigungen für Hütten in Norwegen

Wenn neu gebaut wird, wird oft dicht gebaut.  Wie hier auf Sjusjøen in der Gemeinde Ringsaker.  Foto: Audun Bringsvor.
Wenn neu gebaut wird, wird oft dicht gebaut wie hier auf Sjusjøen in der Gemeinde Ringsaker. ©Audun Bringsvor.

Oslo, 16. Februar 2022. Nie zuvor wurden in Norwgen so viele Hütten gebaut wie im Jahr 2021. Nach aktuellen Zahlen von Statistics Norway erteilten die Behörden 8.762 Baugenehmigungen für Freizeitgebäude. Dies entspricht einer Steigerung von fast 40 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

„Wir hatten gegenüber 2020 mit einer Steigerung gerechnet, aber dass wir uns 9.000 Baugenehmigungen nähern dürften, ist weitaus höher als erwartet“, sagt Audun Bringsvor, Generalsekretär des Norsk Hyttelag, eine Interessengemeinschaft der Hüttenbesitzer in Norwegen..

Eine Baugenehmigung ist der letzte Schritt im Antragsverfahren, bevor mit dem Bau begonnen werden kann. Die neuen Zahlen gelten für Anträge auf Freizeitbauten und Erweiterungen von Hütten in Form von Anbauten. 

Wie Bringsvor weiter erklärt, würden immer mehr Norweger den Urlaub im Süden durch einen aktiveren und nachhaltigeren Urlaub zu Hause ersetzen. Zudem habe die Corona-Pandemie die Menschen dazu gebracht, die Augen für das sichere und gute Kabinenleben zu öffnen. Die Empfehlung für Home Office habe den Menschen auch die Möglichkeit gegeben, die Kabine viel mehr zu nutzen.

Für die Gemeinde Vinje wurden mit 249 Kabinen und Kabinenerweiterungen die meisten Baugenehmigungen erteilt. Dies entspricht einer Steigerung von bis zu 65 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Auf den nächsten Plätzen folgen die Gemeinde Flå (237 Genehmigungen), die Gemeinde Ringebu (205 Genehmigungen) und die Gemeinde Nesbyen (202 Genehmigungen). 

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