Ausstellung in Oslo zeigt „Die Autos des Königs. Fahrzeuge durch vier Generationen“

Die Oldtimer des Königshauses sind bis 15. Mai in der Kunsthalle „KunstStallen“ zu sehen.©Øivind Möller Bakken, Königlicher Hof

Oslo, 11. Februar 2022. Mit einem Elektroauto beginnt und endet eine Ausstellung „Die Autos des Königs. Fahrzeuge durch vier Generationen“, die Norwegens Kronprinz Haakon am 11. Februar eröffnete. Gezeigt werden Highlights aus dem Fuhrpark des Königshauses von 1913 bis heute. Die Ausstellung ist bis zum 15. Mai, Donnerstag bis Sonntag, von 11:00 bis 17:00 Uhr, im Königin Sonja KunstStall in Oslo zu sehen.

„The King’s Cars“ ist eine Geschichte über Begegnungen zwischen dem König und dem Volk, heißt es in einer Mitteilung des Königshauses. Es geht um Schlüsselereignisse, bei denen die Fahrzeuge im Mittelpunkt standen. Es ist auch eine Geschichte über technologische Entwicklung, über Innovationen, Elektroautos und Design. 

Kronprinz Olav in seinem elektrischen Cadillac in Bygdø Kongsgård.©Fotoarchiv des Königlichen Hofes

Das erste Auto der königlichen Familie war ein Elektroautos – eine Mini-Version eines Cadillac Roadster. Kronprinz Olav erhielt es 2012 als Weihnachtsgeschenk von Königin Alexandra von England. Das Auto ist heute im Besitz des Technischen Museums. Im folgenden Jahr erhielt sein Vater, König Haakon, sein erstes Auto, ein Minerva-Modell von 1913.

Der A1 ist das berühmteste Auto des Palastes. Es führte am 7. Juni 1945 den Königszug in Oslo an.©Kjartan Hauglid, Königlicher Hof

Das Auto mit dem Nummernschild A-1 ist für Norwegen untrennbar mit Frieden, Freiheit und mit der Rückkehr des Königs Haakon VII. nach Norwegen am 7. Juni 1945 verbunden. Vom Rücksitz des schwarzen Buicks aus winkte König Haakon nach der Befreiung Norwegens von der deutschen Besatzung seinem Volk zu – und das Volks umjubelte den König.

Zu den gezeigten Kultautos im KunstStallen gehört auch das „Wedding Car“ – ein Lincoln Continental von 1966. Es war sowohl bei der Hochzeit des Königs und der Königin im Jahr 1968 als auch bei der Hochzeit des Kronprinzen und der Kronprinzessin im Jahr 2001 im Einsatz. Außerdem dabei sind das jetzige Auto Seiner Majestät König Harald und das in Norwegen produzierte Elektroauto Think-Elektroauto, das Kronprinz Haakon von 2003 bis 2012 kutschierte.

Die Kunsthalle „Dronning Sonja KunstStall“ wurde zwischen 1845 und 1848 nach Plänen des Schlossarchitekten HDF Linstow als königliche Stallungen hinter dem Schloss erbaut. Nach dem Tod von Königin Maud im Jahr 1938, die die Tradition der britischen Pferdehaltung nach Norwegen mitgebracht hatte, verlor die Pferdehaltung an Bedeutung. Zum Kriegsausbruch 1940 waren bereits alle Pferde abgeschafft. Als die königliche Familie 1945 in den Palast zurückkehrte, geschah dies mit dem Auto. 

Die Pferdestallungen wurden 75 Jahre lang als Lager und Garage genutzt. 

Am 80. Geburtstag von Königin Sonja, am 4. Juli 2017, wurde der KunstStall offiziell als Kunsthalle eröffnet.

Tickets für die Ausstellung „Die Autos des Königs“ sind hier erhältlich.

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