Norwegen investiert bis 2027 200 Milliarden NOK in den Ausbau der Nationalstraßen

Implementierungsplan 2022-2027
–– Maßnahmen, die im Zeitraum 2022-2027 umgesetzt werden/ –– Maßnahmen, die 2028 beginnen, aber 2028-2033 fertiggestellt werden/ –– ausgewählte Abschnitte/ –– Autobahn©Statens vegvesen

Oslo, 9. Februar 2022. Über 400 Straßenbauprojekte auf Nationalstraßen will Norwegens öffentliche Straßenverwaltung Statens vegvesen zwischen 2022 und 2027 umsetzen. Einen entsprechenden Maßnahmeplan legte die Behörde am 9. Februar vor. Die Kosten für die Bauarbeiten werden mit 200 Milliarden NOK veranschlagt.

„Ein immer besseres Straßennetz steigert die Produktivität und Wertschöpfung in Norwegen. Wir werden die Nationalstraßen verbessern und damit zu einer wettbewerbsfähigen Geschäftswelt im ganzen Land beitragen“, sagt Ingrid Dahl Hovland, Direktorin der Straßenbaubehörde.

Die norwegische öffentliche Straßenverwaltung hat für die nächsten sechs Jahre über 400 Projekte und Maßnahmen zur Verbesserung des Netzes der Nationalstraßen geplant.©Knut Opeide

Basierend auf dem nationalen Verkehrsplan will Statens vegvesen in den nächsten sechs Jahren mehr als 105 Milliarden NOK investieren. Der Plan wird jährlich nach Verabschiedung des Staatshaushalts aktualisiert.

Ein Teil des Budgets ist als Beitrag des Staates zur umweltfreundlichen Entwicklung in städtischen Gebieten mit bis zu 44 Milliarden NOK in diesem Zeitraum enthalten. Insbesondere soll das Geld in die Technologieentwicklung investiert werden.

Die Regierung hat im Verkehrsplan ein Portfoliomanagement eingeführt, um durch mehr Handlungsspielraum bei Auftrag und Umfang der Projekte zu einer effizienteren Ressourcennutzung beizutragen.  „Ein Projekt sollte beginnen, wenn es ausgereift ist und wenn wir sicher sind, dass alle Steine ​​umgedreht wurden“, so Dahl Hovland. 

Auf der Grundlage des Verkehrsplans hat die norwegische öffentliche Straßenverwaltung 13 Abschnitte mit großem Potenzial zur Nutzensteigerung und Kostensenkung definiert. Für jeden der Abschnitte soll eine schrittweise Entwicklung bis 2040 skizziert werden.

„Durch den Ausbau längerer Entfernungen erhalten wir kürzere Reisezeiten, Vorhersagbarkeit für den gewerblichen Verkehr und erweiterte Wohn- und Arbeitsmarktregionen“, sagt Straßendirektorin Ingrid Dahl Hovland.

Finden Sie hier den Nationalen Transportplan 2022-2033.

Finden Sie hier weitere Informationen zur Umsetzung des Transportplanes 2022-2027.

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