Zerspanungsfirma Aarbakke zum intelligentesten Industrieunternehmen Norwegens gekürt

CEO Inge Brigt und Rolf Thu, CTO, wollen ihr Unternehmen Aarbakke zum umweltfreundlichsten Hersteller von Produkten für die Öl- und Gasindustrie machen.©Siemens

Oslo, 3. Februar 2022. Das Unternehmen Aarbakke AS aus Bryne wurde 2021 zum intelligentesten Industrieunternehmen Norwegens gekürt. Diesen Titel können sich Industrieunternehmen in einem Wettbewerb erkämpfen, den der Verband Norsk Industri gemeinsam mit der Siemens AS seit 2014 veranstaltet. Als Kriterien gelten der Stand der Digitalisierung, die Umweltorientierung und der Einsatz neuer Technologien. Handels- und Industrieminister Jan Christian Vestre zeichnete die Gewinner am 3. Februar in einer digitalen Veranstaltung aus. Im Finale standen außerdem Corvus Energy und Glencore Nikkelverk.

„Mit The Hunt for Norway’s smartest industrial company möchten wir die innovativsten Unternehmen von heute hervorheben, die die Industrie der Zukunft mitgestalten werden. Wir wissen, dass die Industrie der Zukunft mit Innovation, Mut und der Fähigkeit, neu zu denken, geschaffen wird. Etwas, wofür unsere Finalisten ein gutes Beispiel sind“, sagt Nils Klippeberg, CEO von Siemens AS.

Aarbakke will der weltweit umweltfreundlichste Hersteller von Produkten für die Öl- und Gasindustrie werden. Das Zerspanungsunternehmen hat 300 Mitarbeiter. Mit der neu gegründeten Tochter Ignos bietet es relevante Lösungen für erneuerbare Energien und die grüne Industrie an. Das Unternehmen habe sich von einem Subunternehmer für die Offshore-Industrie zu einem Technologielieferanten entwickelt, teilt die Jury mit.

„Aarbakke nutzt ständig neue Technologien und die Digitalisierung, um die Produktion weiterzuentwickeln“, sagt Jury-Leiter Torger Reve. Gleichzeitig teile das Unternehmen erworbene Kenntnisse und Erfahrungen sowohl mit Wettbewerbern als auch mit Partnern, was bedeutet, dass sie auch einen aktiven Beitrag zur Entwicklung der gesamten Industrie Norwegens und nicht nur ihres eigenen Geschäfts leisten.

„Der Schlüssel liegt darin, Innovation, Produktivität und Nachhaltigkeit in der gesamten Wertschöpfungskette zu schaffen“, sagt Knut E. Sunde, Direktor von Norwegian Industry. Ein weiteres Kriterium im Wettbewerb ist, dass das Unternehmen einen finanziellen Gewinn erzielen muss. Hier hat Aarbakke in allen Punkten geliefert, selbst in einem Jahr einer weltweiten Pandemie.

„Die drei Finalisten sind leuchtende Beispiele dafür, wie Innovation, Anpassungsfähigkeit und Digitalisierung zu grüner Wertschöpfung, zu Exporteinnahmen, Arbeitsplätzen, Investitionen und Optimismus beitragen“, sagte Handels- und Industrieminister Jan Christian Vestre.

Die Jury bestand aus:

Torger Reve, Vorsitzender der Jury, emeritierter Professor der BI Norwegian Business School
Anita Hager, Geschäftsführer von Intek Engineering
Jan M. Moberg, Geschäftsführer und Chefredakteur von Teknisk Ukeblad
Odd Myklebust, Forschungsdirektor von SINTEF Manufacturing
Frank Bråthen, Direktor von Digital Industries Norwegen, Siemens AS
Hans Erik Vatne, Technologiedirektor Norsk Hydro
Knut E. Sunde, Direktor Norsk Industri

Bisherige Gewinner:

2020: Norwegisches Recycling
2019: Tronrud Engineering
2018: Thermo Fisher
2017: Brunvoll
2016: GKN Aerospace
2015: Hexagon Ragasco
2014: Borregaard

Siemens AS ist in Norwegen seit 120 Jahren präsent. Die Hauptbereiche des Unternehmens sind Lösungen für Industrie, Energieübertragung, Infrastruktur für Städte und Bautechnik. Der Hauptsitz befindet sich in Oslo. 

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