Große Investitionen in grüne Industrieprojekte in der norwegischen Region Nordland

Der Industriepark Mo ist führend im Bereich Energierückgewinnung und Kreislaufwirtschaft. Jetzt entsteht ein Hydrogen Hub. Premierminister Jonas Gahr Støre hat Unternehmen im Industriepark besucht.©Industriepark Mo

Mo i Rana/ Mosjøen, 16. November 2021. Die Region Nordland entwickelt sich zu einem Zentrum für grüne Produkte. Die Unternehmen Freyr, Alcoa und Gen2 Energy im Industriepark Mo und in der Stadt Mosjøen informierten bei einem Besuch des Premierministers Jonas Gahr Støre über ihre Projekte und Ambitionen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen.

„Helgeland positioniert sich als wertvolle Energieregion in Norwegen. Nordnorwegen wird im Zusammenhang mit den großen Aufgaben für die Entwicklung der grünen Industrie in diesem Jahrzehnt eine wichtige Rolle spielen. Ein guter Zugang zu erneuerbarer Energie bietet einen einzigartigen Ausgangspunkt für die Entwicklung neuer, grüner Industrieinitiativen“, sagt Premierminister Jonas Gahr Støre.

Der Mo Industrial Park verfügt über ein einzigartiges industrielles Ökosystem, in dem Unternehmen die Material- und Energieflüsse der anderen nutzen. Der Park ist führend in der Energierückgewinnung und Kreislaufwirtschaft. Ziel der Einrichtung ist es, ein grüner Industriepark von Weltrang zu werden. So wird gegenwärtig ein „Hydrogen Hub Mo“ aufgebaut, eine Wertschöpfungskette für grünen Wasserstoff für die industrielle Nutzung. Indem fossile Energie durch Wasserstoff auf Basis von Elektrolyse ersetzt wird, soll im Mo Industriepark der klimafreundlichste Betonstahl der Welt hergestellt werden.

Das Unternehmen Freyr baut derzeit eine Pilotfabrik für die Batterieherstelllung im Industriepark Mo. Geplant sind weitere „Giga-Fabriken“, die insgesamt rund 1.500 Mitarbeiter beschäftigen sollen. 

Das Unternehmen Gen2 Energy investiert massiv in die Produktion, den Verkauf und die Verteilung von grünem Wasserstoff. 2024 soll eine großtechnische Produktion in Mosjøen aufgenommen werden.

Das Aluminiumwerk Alcoa Mosjøen will bis 2050 netto emissionsfrei sein. Alcoa und Gen2 Energy haben außerdem eine Absichtserklärung unterzeichnet. Sie wollen das Potenzial für die Entwicklung von Lösungen in den Bereichen Logistik, Netznutzung und Strom, die Nutzung von Wasserstoff und Sauerstoff als Inputfaktoren und die Entwicklung eines größeren Marktes für die Nutzung von grünem Wasserstoff untersuchen.

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