Norwegischer Siliziumhersteller Elkem eröffnet neue Anlage zur Rückgewinnung von Energie

Norwegens Premierminister Jonas Gahr Støre beim Besuch des Siliziumwerkes Elkem Salten©Elkem

Nordland, 15. November 2021. Norwegens Premierminister Jonas Gahr Støre hat bei Elkem Salten eine neue Energierückgewinnungsanlage eröffnet. Mit der Installation positioniere sich das Unternehmen Elkem Salten als eines der energieeffizientesten Siliziumhersteller der Welt, teilt Elkem mit. Ziel des Unternehmens ist es, seine gesamten CO2-Emissionen von 2020 bis 2031 um 28 Prozent zu reduzieren und gleichzeitig seine Lieferungen für den grünen Übergang zu erhöhen.

Die neue Anlage wird 28 Prozent der bei Elkem Salten verbrauchten elektrischen Energie zurückgewinnen, was dem Stromverbrauch von etwa 15.000 norwegischen Haushalten entspricht. Zusammen mit anderen Energierückgewinnungsanlagen, die in Elkem-Anlagen implementiert wurden, beträgt die gesamte Ergierückgewinnung des Konzerns ca. 900 GWh pro Jahr. Dies entspricht der Energieproduktion von Storheia, Norwegens größtem Windpark.

„Elkem will Teil der Lösung zur Bekämpfung des Klimawandels sein – und einer der Gewinner der grünen Transformation. Die neue Energierückgewinnungsanlage in Elkem Salten, die gemeinsam mit unseren Partnern von Kvitebjørn Energi und mit finanzieller Unterstützung von Enova entwickelt wurde, verstärkt unsere Bemühungen um eine umweltfreundliche Silizium- und Ferrosilicium-Produktion mit geringstmöglichen Emissionen und geringstmöglichem Ressourceneinsatz“, sagt Elkem-Chef Helge Aasen.

„Die neue Energierückgewinnungsanlage ist ein gutes Beispiel dafür, wie der Übergang zu einer nachhaltigeren Industrieproduktion die Wertschöpfung und den Export steigert, neue Arbeitsplätze schafft und gleichzeitig Emissionen senkt“, sagte Støre.

In den Aufbau der Anlage wurden 1,2 Milliarden NOK investiert. Enova, die Förderagentur der norwegischen Regierung zur Erhöhung der Energieeffizienz, hat einen Zuschuss von bis zu 350 Millionen NOK bewilligt. Zum Zeitpunkt der Vergabe war dies der drittgrößte Industriezuschuss, den Enova je gewährt hat.

Vom Werk in Straumen wird Silizium als Bestandteil von Solarzellen und Elektroautos bis hin zu Computern und Mobiltelefonen an Kunden auf der ganzen Welt exportiert. 

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