TenneT-Presseteam erhält PR-Preis für digitales Event zur Inbetriebnahme des Stromkabels NordLink

Nach Meinung der Jury hat das Presseteam von TenneT mit der digitalen Veranstaltung zur Inbetriebnahme des Stromkabels NordLink neue Maßstäbe gesetzt.©TenneT

Berlin/Bayreuth, 5. November 2021. Das Stromkabel NordLink, das Deutschland und Norwegen verbindet, wurde in Berlin mit dem „PR Report Award“ der Kommunikationsfachzeitschrift PR Report geehrt. Ausgezeichnet wurde die mediale Inszenierung der Inbetriebnahme von NordLink als herausragende Kommunikation in der Kategorie „Technologie und Innovation“. „Die Inbetriebnahme des Hochspannungskabels, das deutsche Windenergie mit norwegischer Wasserkraft verbindet, lief gut – und versprach deshalb kaum Aufmerksamkeit. Zudem verbot Corona ein klassisches Banddurchschneiden. Die Aktion musste radikal neu gedacht und digital gestaltet werden, damit sie medial durchschlug. Ein Alptraum, dem die Verantwortlichen aber sehr erfolgreich begegneten,“ so die Meinung der Jury. Die Presseabteilung des Übertragungsnetzbetreibers TenneT habe eine Medien-Veranstaltung geschaffen, die für digitale und hybride Events neue Maßstäbe gesetzt hat, heißt es in der Laudatio.

Da die Corona-Pandemie ein gemeinsames analoges Präsenz-Event unmöglich machte, hatte die Presseabteilung von TenneT den Veranstaltungsablauf vollkommen neu konzipiert. Mit einem gemeinsamen „digitalen Knopfdruck“ hatten Bundeskanzlerin Angela Merkel und Norwegens Ministerpräsidentin Erna Solberg im Mai 2021 gemeinsam mit TenneT-CEO Manon van Beek NordLink offiziell im Mai 2021 in Betrieb genommen. Gleichzeitig live-digital dabei und in den Knopfdruck-Fotomoment integriert waren auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, der Ministerpräsident Schleswig-Holsteins, Daniel Günther, Markus Scheer, Mitglied der Geschäftsführung der KfW IPEX-Bank, Hilde Tonne, CEO des norwegischen Übertragungsnetzbetreibers Statnett, Jon Fredrik Baksaas, Vorstandsvorsitzender von Statnett, sowie Norwegens Energieministerin Tina Bru.

Im Ergebnis wurde mit einem digital-hybriden Live-Event ein gemeinsames Erlebnis geschaffen, das weit über den reinen Knopfdruck-Moment hinausging und auch internationalen große Beachtung in den Medien fand. Die Inbetriebnahme von NordLink war sowohl in Deutschland als auch in Norwegen nicht nur auf den Titelseiten aller großen Zeitungen und in den Prime-Time-Nachrichten zu sehen. Mehrere TV- und Online-Sender in Deutschland und Norwegen hatten das Event sogar live übertragen, verschiedene internationale Medien berichteten ebenfalls ausführlich. Es wurde zeitgleich in zwei Studios in Berlin und Oslo produziert und mit neun parallelen Live-Zuschaltungen aus sechs verschiedenen Locations, darunter das Bundeskanzleramt, das Bundeswirtschaftsministerium und die Kieler Staatskanzlei, umgesetzt.

Großes Kino: Der digitale Knopfdruck zur Eröffnung des Stromkabels NordLink zwischen Deutschland und Norwegen im Mai dieses Jahres wurde medial eindrucksvoll in Szene gesetzt.©TenneT

Das Kommunikationskonzept von TenneT entstand in enger Zusammenarbeit mit Public Dialogue Consultants der Berliner Agentur navos und der Stuttgarter Event-Agentur Tailormade.

Die Sieger des „PR Report Award 2021“ wurden von einer unabhängigen 37-köpfigen Jury aus 350 Einreichungen ausgewählt. Das Gremium unter dem Vorsitz von PR-Report-Chefredakteur Daniel Neuen hatte die Bewerbungen in einem zweistufigen Verfahren bewertet und bei einer gemeinsamen Sitzung in Berlin geheim abgestimmt.

NordLink dient dem Austausch deutscher Windenergie mit norwegischer Wasserkraft und ist die Verbindung zweier sich optimal ergänzender Systeme. Das „grüne Kabel“ hat eine Kapazität von 1.400 Megawatt und kann mehr als 3,6 Millionen deutsche Haushalte mit erneuerbarer Energie versorgen. Das ist vergleichbar mit der Einspeiseleistung von 466 Windkraftanlagen zu je drei Megawatt. Die Kapazität dieses Interkonnektors entspricht der eines sehr großen konventionellen Kraftwerks. NordLink ist eine Gleichstromautobahn ohne Abfahrt, also eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen den Drehstromnetzen in Deutschland und Norwegen. Aufgrund der Streckenlänge und der großen Übertragungsleistung wird zur verlustarmen Übertragung Gleichstrom verwendet. Die beiden Kabel (Plus- und Minuspol) sind mit den Konverterstationen an jedem Ende verbunden. Die Konverterstationen wurden in Wilster (Schleswig-Holstein) und Tonstad (Süd-Norwegen) errichtet. An diesen Standorten wird der Strom von Gleich- in Drehstrom (bzw. umgekehrt, je nach Übertragungsrichtung) umgewandelt und in das deutsche bzw. norwegische Drehstrom Übertragungsnetz eingespeist, um Haushalte und Unternehmen mit grünem Strom zu versorgen.

NordLink wurde von einem Konsortium realisiert, an dem zu jeweils 50% der norwegische Übertragungsnetzbetreiber Statnett sowie die DC Nordseekabel GmbH & Co. KG beteiligt sind. An DC Nordseekabel halten TenneT und die KfW jeweils 50 Prozent der Geschäftsanteile.

Finden Sie hier die digitale Inbetriebnahme von NordLink am 27. Mai 2021 an.

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