Equinor verkauft zehn Prozent der Offshore-Windprojekte der Dogger Bank

Oslo, 2. November 2021. Der norwegische Energiekonzern Equinor hat mit dem italienischen Energieunternehmen Eni eine Vereinbarung über den Verkauf einer zehnprozentige Beteiligung am Dogger Bank Windpark C-Projekt in Großbritannien getroffen. Equinor erhält dafür einen Eigenkapitalanteil von rund 70 Millionen GBP. Vom Projektpartner SSE Renewables übernimmt Eni weitere zehn Prozent an der Dogger Bank C zu den gleichen Bedingungen. Nach Abschluss der Transaktion werden die neuen Gesamtbeteiligungen an Dogger Bank C wie folgt verteilt sein. SSE Renewables (40 %), Equinor (40 %) und Eni (20 %).

Die Transaktion soll voraussichtlich im 1. Quartal 2022 abgeschlossen sein, vorbehaltlich der Genehmigungen der Aufsichtsbehörden und der Kreditgeber sowie der üblichen Kaufpreisanpassungen.

„Mit dieser Offshore-Wind-Transaktion demonstrieren wir weiterhin die Wertschöpfung aus dem Geschäft mit erneuerbaren Energien von Equinor. Wie bei Dogger Bank A und B steht die Veräußerung im Projekt Dogger Bank C im Einklang mit unserer Strategie, selektive Märkte frühzeitig und in großem Umfang zu erschließen und unsere Offshore-Kapazitäten zu nutzen, um Projekte zu reifen und Risiken zu reduzieren“, sagt Pål Eitrheim, Executive Vice Präsident für Erneuerbare Energien bei Equinor.

Equinor und SSE Renewables sicherten sich im Rahmen der Contract for Difference-Auktionen 2019 der britischen Regierung 3,6 GW an Offshore-Windenergieverträgen für die Dogger Bank. Die ersten beiden Phasen, Dogger Bank A und Dogger Bank B, erreichten im Jahr 2020 den Financial Close zu wettbewerbsfähigen Konditionen, was die Attraktivität der britischen Offshore-Windanlagen und das Vertrauen in das Joint Venture unterstreicht.

Nach seiner Fertigstellung wird die Dogger Bank der größte Offshore-Windpark der Welt sein. Insgesamt wird es jährlich rund 18 TWh erzeugen, genug erneuerbaren Strom, um fünf Prozent des britischen Bedarfs zu decken, was der Versorgung von sechs Millionen britischen Haushalten entspricht.

Die erweiterte Partnerausrichtung soll weitere Synergien ermöglichen, sowohl in der Bau- als auch in der Betriebsphase des Windparks Dogger Bank. SSE Renewables werde weiterhin die Entwicklung und den Bau leiten, und Equinor werde die Anlage nach Fertigstellung betreiben, teilt Equinor mit.

Equinor will ein globaler Offshore-Windkonzern werden. Die derzeitig installierte Kapazität an erneuerbaren Energien will das Unternehmen bis 2030 auf 12 bis 16 GW erhöhen.

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