Rekordauftrag für die norwegische Rüstungsindustrie

Norwegen hat bisher 31 der 52 bestellten F-35-Kampfflugzeuge erhalten, die die Luftwaffe einsetzen wird.©orbjørn Kjosvold, Streitkräfte

Oslo, 21. Oktober 2021. Forsvarsmateriell, das norwegische Beschaffungsamt für das Militär, und Kongsberg Defence & Aerospace unterzeichneten einen Vertrag über die Lieferung von Raketen für den norwegischem Kampfjet F-35.  Der Auftrag hat einen Wert von vier Milliarden NOK und ist damit eine der größten Waffenbeschaffungen für die norwegische Armee überhaupt. Die ersten Raketen sollen 2023 ausgeliefert werden, die Auslieferungen erstreckt sich über für mehrere Jahre.

„Mit diesem Vertrag sichern wir eine entscheidende Kapazität für unsere neuen Kampfjets“, sagt Verteidigungsminister Odd Roger Enoksen. Die Regierung sei darum gemüht, dass große Materialinvestitionen in die Streitkräfte Arbeitsplätze in Norwegen schaffen. Der heutige Raketenvertrag zeige, dass Norwegen eine wettbewerbsfähige Verteidigungsindustrie habe.

Die Entwicklung der JSM (Joint Strike Missile) begann 2009, ein Jahr, nachdem die F-35 aus amerikanische Produktion als Norwegens nächstes Jagdflugzeug ausgewählt wurde.

„Wir sehen bereits, dass auch andere Länder planen, JSM zu erwerben. Wenn nun die Serienproduktion anläuft, wird dies dazu beitragen, sowohl für Kongsberg als auch für seine Zulieferer langfristig Arbeitsplätze und Wertschöpfung zu sichern. Dies macht den Vertrag zu einer wichtigen Vereinbarung sowohl für den Verteidigungssektor als auch für die norwegische Industrie“, sagt Mette Sørfonden, Direktorin von Defence Materiel.

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