Norwegen stoppt Programm „Öl für Entwicklung“

Durch das Oil Development Program teilt Norwegen seit 2005 Erfahrungen mit neuen Ölnationen. Seit 2007 wurden die ghanaischen Behörden unterstützt.©Screenshot norad.no

Oslo, 20. September 2021. Norwegen wird das Entwicklungshilfeprogramm Oil for Development nicht weiterführen. Wie die Regierung mitteilt, wird die Unterstützung 2024 auslaufen. Das Entwicklungshilfeprogramm wurde 2005 ins Leben gerufen, um Kompetenzen für das Management von Ölressourcen aufzubauen. Mehr als 30 Länder haben die Unterstützung von bisher insgesamt drei Milliarden NOK in Anspruch genommen. Die Mittel sollen künftig für grünere Projekte bereitgestellt werden.

Der Teil des Programms, der sich mit dem Kapazitätsaufbau bei der Kartierung, Exploration, Gewinnung und Produktion von Erdölressourcen befasst, werde nicht über die aktuellen Vereinbarungen hinaus fortgesetzt, teilt die Regierung mit. Soweit möglich und in Ländern, die dies beantragen, sollen andere Komponenten wie Umwelt und Finanzen im Mittelpunkt stehen. Dies könne über die Hilfsprogramme Steuer für Entwicklung und Meer für Entwicklung geschehen.

„Um die bilateralen Beziehungen und die Nachhaltigkeit der Ergebnisse zu sichern, ist es wichtig, dass bestehende Vereinbarungen nicht gebrochen werden und der Zeitraum für das Phasing-out an die Situation und Bedürfnisse in den verschiedenen Ländern angepasst wird“, sagt Entwicklungsminister Dag-Inge Ulstein.

Mehr zum Programm: Öl für die Entwicklung (norad.no)

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