Norwegens Regierung veröffentlicht Vorschläge zur Folgeabschätzung des Abbaus von Meeresmineralien

©Norwegische Erdöldirektion NPD

Oslo, 14. September 2021. Die Regierung hat im Jahr 2020 einen Öffnungsprozess für Mineralaktivitäten auf Teilen des norwegischen Festlandsockels gemäß dem Gesetz über Meeresbodenmineralien eingeleitet. Jetzt veröffentlichte das Ministerium für Erdöl und Energie die im Rahmen der Konsultationen eingegangenen Vorschlägen für ein Folgenabschätzungsprogramm für mineralische Aktivitäten.

Gemäß dem Gesetz über Meeresbodenmineralien unterliegen mineralische Aktivitäten auf dem Meeresboden einer Genehmigung des Ministeriums für Erdöl und Energie. Bevor Genehmigungen für mineralische Aktivitäten auf dem Meeresboden an kommerzielle Unternehmen erteilt werden können, müssen Gebiete geöffnet werden.

Die Regierung hat einen solchen Öffnungsprozess für Teile des norwegischen Festlandsockels eingeleitet. Der erste Schritt in diesem Prozess ist die Erstellung eines Folgenabschätzungsprogramms. Das Ministerium hat mit Unterstützung der Norwegischen Erdöldirektion (NPD) einen Vorschlag für ein Programm erstellt, das am 12. Januar dieses Jahres zur öffentlichen Konsultation an etwa 150 Empfänger verschickt wurde, an Ministerien und Regierungsbehörden, Kreisgemeinden, Landesverwaltungen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und Interessenorganisationen. Das Ministerium hat insgesamt 53 Beratungsbeiträge erhalten, die in die Folgeabschätzung einfließen werden.

Vorschlag für ein Folgenabschätzungsprogramm

Bewertung des Folgenabschätzungsprogramms nach den Konsultationsbeiträgen

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