Norwegens Regierung lädt private Investoren zu Investitionen in Nordnorwegen ein

Oslo, 24. August 2021. In Nordnorwegen startet ein neuer Investitionsfonds, der in kleine und mittlere Unternehmen investieren wird. Der Fonds muss eine Mindestgröße von 400 Millionen NOK haben, der norwegische Staat will bis zu 50 Prozent des Kapitals einbringen. Wie das Industrieministerium mitteilt, beginnt nun die Suche nach privaten Investoren. Verwalter des Fonds wird der in Nordnorwegen ansässige Fonds Investinor AS sein. Ein entsprechendes Auftragsschreiben hat die Regierung jetzt veröffentlicht.

„Der Investmentfonds wird in kleine und mittlere Unternehmen in Nordnorwegen investieren, damit diese die Möglichkeit haben zu wachsen. Es gibt viele spannende Unternehmen im Norden, und der Fonds wird ihnen in den kommenden Jahren zusätzliche Kraft verleihen“, sagt Handels- und Industrieministerin Iselin Nybø.

Dies werde ein Fonds sein, der Experte darin ist, die guten Projekte in Nordnorwegen zu finden. In den letzten Jahren seien die Dinge in der Aquakulturindustrie und in der Fischerei gut gelaufen, erklärte Fischereiminister Odd Emil Ingebrigtsen.

Der Zeitplan hängt davon ab, wie schnell das private Geld auf den Tisch kommt. Private Anleger müssten bereit sein, durch Investitionen Geld zu verlieren oder zu gewinnen, sagt Nybø. Sie hofft, dass jetzt viele Privatinvestoren Interesse zeigen und in Unternehmen im Norden investieren.

In diesem Schreiben wird Investinor beauftragt, einen Fonds mit staatlichem und privatem Kapital zu gründen,
einschließlich der Bekanntgabe des Mandats für die Verwaltung des Fonds. Es werden auch Aufgaben zur Verwaltung das Eigentum des Fonds im Namen des Staates erteilt.

Finden Sie hier das Auftragsschreiben der Regierung an die Investinor AS.

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