Mehr Treffpunkte für Gamer in Norwegen

Abid Raja, Minister für Kultur und Gleichstellung der Geschlechter, stellte den Leitfaden „Treffpunkte für Computerspiele und Computerkultur“ gemeinsam mit Vertretern der Organisationen UKM, Youth and Leisure, Tverga, Hyperion und KANDU Norwegian Data Youth vor.©Ministry of Culture

Arendal, 19. August 2021. 86 Prozent der norwegischen Mädchen und Jungen spielen Computerspiele. Damit sind Computerspiele die größte selbstorganisierte Freizeitaktivität von Kindern und Jugendlichen in Norwegen. Mit Games Rooms sollen Kommunen und andere Institutionen nun mehr Möglichkeiten schaffen, dass sich Spieler auch physisch treffen und gemeinsam spielen können. Norwegens Minister für Kultur und Gleichstellung der Geschlechter, Abid Raja, präsentierte während der Arendalsuka einen entsprechenden „Leitfaden Treffpunkte für Computerspiele und Computerkultur. Wie schafft man gute und inklusive Treffpunkte für spielinteressierte Kinder und Jugendliche?“

Computerspiele sind ein beliebter und weit verbreiteter kultureller Ausdruck, der zu Kreativität, Zusammenarbeit, Lernen und Gemeinschaft beiträgt, teilt das Ministerium mit. „Ich denke, wir haben in den letzten 18 Monaten alle verstanden, wie wichtig es für uns Menschen ist, uns zu treffen. Obwohl Computerspiele digital und oft online gespielt werden, müssen sich Spieler auch physisch treffen und zusammen spielen. Es kann nicht sein, dass nur diejenigen, die große Wohnzimmer im Keller mit der richtigen Ausstattung haben, Freunde zum Spielen finden können, sagt Abid Raja. Den Gemeinden komme dabei eine Schlüsselrolle zu. Durch den Dialog und die Zusammenarbeit mit der lokalen Gaming-Community, ehrenamtlichen Organisationen und anderen relevanten Akteuren könnten viele gute und relevante Angebote und Aktivitäten entwickelt werden – sei es in Gemeindezentren, Freizeitclubs, Bibliotheken oder anderswo.

Der Leitfaden wurde vom Kooperationsnetzwerk Møteplass Datakultur im Auftrag des Kulturministeriums erstellt. Das Netzwerk besteht aus den Organisationen UKM, Ungdom og Fritid, Tverga, Hyperion und KANDU Norsk Dataungdom.

Finden Sie hier den Leitfaden in norwegischer Sprache.

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