Norwegens Norden soll attraktiver werden

Mit dem Ausbau der Infrastruktur in den Regionen Troms og Finnmark und Nordland sowie in Spitzbergen soll der Abwanderung aus dem Norden entgegengewirkt werden. Im Bild: Die 2018 eröffnete Hålogalandsbrua, Norwegens zweitlängste Hängebrücke©Statens vegvesen

Stockholm, 11. August 2021 (Von Michał Woźniak, Germany Trade & Invest, GTAI). Angesichts der zunehmenden Relevanz arktischer Gebiete will Norwegen mit hohen Investitionen mehr Menschen und Firmen in seinen Norden locken. Priorität hat der Ausbau der Infrastruktur.

Die beiden nördlichen Regionen Norwegens – Troms og Finnmark und Nordland – sowie Spitzbergen beheimateten 2020 mit 487.000 Einwohnern weniger als jeden zehnten Norweger, Tendenz fallend. Im Gegensatz dazu wird die Gesamtbevölkerung des Königreichs Prognosen zufolge bis 2050 um zwölf Prozent zunehmen.

Diesem gegenläufigen Trend will die Regierung entgegenwirken, unter anderem mit einer Sonderförderung für Unternehmen im Norden. Im Jahr 2020 waren in den beiden nördlichen Regionen mehr als 32.000 von den landesweiten 428.000 Unternehmen tätig, 99 Prozent von ihnen hatten weniger als 50 Angestellte. Jeweils etwa ein Fünftel der Arbeitsplätze schaffen dort der Handel sowie der Bau- und Immobiliensektor. Der drittgrößte Arbeitgeber ist der Transport- und Logistiksektor, der etwa jedem zehnten Beschäftigten einen Job bietet.

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