Norwegen im Juli auf Platz eins des Covid-Resilienz-Rankings von Bloomberg

Covid-Resilienz-Ranking©Bloombnerg

New York, 28. Juli 2021. Norwegen hat nach dem jüngsten Reality-Check des Medien-Unternehmens Bloomberg die Corona-Krise bisher am besten gemanagt. Im Covid-Resilienz-Ranking liegt das Land im Juli auf Platz eins vor der Schweiz und Neuseeland. Deutschland belegt Platz zwölf, Österreich Platz 6. Im Juli lag Norwegen noch auf Platz zehn. Der gute Bewertung liegen eine hohe Impfrate, wenige neue Todesopfer und die Öffnung der Grenzen zugrunde.

“Für die Nummer eins dieses Monats, Norwegen, kehrt das Leben zu den Zeiten vor der Pandemie langsam zurück. Alkohol kann nach Mitternacht ausgeschenkt werden und bis zu 7.000 Menschen können an Outdoor-Events teilnehmen. Aber Delta lauert und macht 58 Prozent aller bestätigten Fälle in der Woche zum 18. Juli aus”, heißt es im Bericht zum Ranking.

Die Verschiebungen im Ranking im Juli spiegelten die Spannungen zwischen der durch Impfstoffe geführten Wiedereröffnung und der Eindämmung des Virus wider, während sich ansteckende neue Stämme ausbreiten,teilt Bloomberg mit. Während sich die USA einst im Sweet Spot der hohen Impfung, sinkenden Fallzahlen und einer schnellen Wiedereröffnung befanden, stünden sie jetzt an einem Scheideweg, an dem die Impfung gegen eine Wand stößt und die Infektionen wieder aufflammen.

Das Covid-Resilienz-Ranking ist eine monatliche Momentaufnahme, wo das Virus am effektivsten mit den geringsten sozialen und wirtschaftlichen Störungen gehandhabt wird. Anhand von 12 Datenindikatoren, die sich auf die Eindämmung von Covid, die Qualität der Gesundheitsversorgung, die Durchimpfungsrate, die Gesamtsterblichkeit und – seit letztem Monat – Fortschritte bei der Wiederaufnahme des Reiseverkehrs und der Lockerung der Grenzbeschränkungen erstrecken, sind die Top-Performer des Rankings zunehmend die Volkswirtschaften, in denen Impfungen die Eindämmung vorantreiben und die Wiedereröffnung untermauern.

Am Ende der 53 gelisteten Volkswirtschaften steht Indonesien, wo täglich mehr als 1.300 Menschen sterben und die Versorgung mit Impfdosen nicht den Bedarf der großen Bevölkerung deckt. Während Teile der entwickelten Welt von Impfdosen überflutet würden, seien die Vorräte in Teilen Afrikas, Südostasiens und Lateinamerikas knapp und in einigen Fällen nicht vorhanden, so dass die Ärmsten der Welt keinen Schutz vor neuen Aufbrüchen hätten, schreibt Bloomberg.

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