Norwegen und Deutschland unterzeichnen Abkommen über neue U-Boote und Raketen

Mette Sørfonden, Direktorin des norwegischen Amtes für Militärbeschaffung Forsvarsmateriell, hat im Namen Norwegens die Vereinbarungen über die gemeinsame norwegisch-deutsche Beschaffung neuer U-Boote und Marineflugkörper unterzeichnet.©FMA

Kiel, 7. Juli 2021. Nach langwierigen Verhandlungen ist das deutsch-norwegische Projekt zur gemeinsamen Beschaffung von U-Booten und Marineflugkörper jetzt unter Dach und Fach. Ein entsprechender Vertrag wurde auf norwegischer Seite von Mette Sørfonden, Direktorin des Militärbeschaffung Forsvarsmateriell unterzeichnet. Zusammen mit der deutschen Beschaffungsorganisation, dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), hat Forsvarsmateriell sechs neue U-Boote – vier für Norwegen und zwei für Deutschland – sowie neue Marineflugkörper für den Einsatz auf norwegischen und deutschen Marineschiffen in Auftrag gegeben.

„Bei der Arbeit mit diesen Vereinbarungen haben wir viel über die Organisationen, Prozesse und Kulturen des anderen gelernt. Dies bildet eine solide Basis für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Norwegen und Deutschland.“ sagt Sørfonden. 

Norwegische und deutsche Behörden haben mit thyssenkrupp Marine Systems jeweils eine Vereinbarung über die Lieferung baugleicher 212CD-U-Boote getroffen. Der Bau des ersten Bootes, das nach Norwegen geliefert wird, soll 2023 beginnen, die Auslieferung soll 2029 erfolgen. Mit Kongsberg Defence and Aerospace untrzeichnete Mette Sørfonden eine Vereinbarung über die gemeinsame Beschaffung von Seezielflugkörpern des Typs NSM Block 1A. Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Norwegen und Deutschland wurde in Bergen unter norwegischer Leitung, jedoch mit Personal aus beiden Ländern, ein gemeinsames norwegisch-deutsches Projektbüro eingerichtet. 

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