TECO 2030 und Implenia erhalten Fördermittel zur Entwicklung emissionsfreier Lösungen für Baustellen

Im Januar 2023 wollen TECO 2030 und Implenia Norge einen wasserstoffbasierten Brennstoffzellen-Generator für Baustellen ausliefern.©Implenia/TECO 2030

Lysaker/ Dietlikon, 6. Juli 2021. Das norwegische Technologieunternehmen TECO 2030 ASA und das Infrastrukturunternehmen Implenia Norge AS, Tochter des Schweizer Baukonzerns Implenia, haben vom norwegischen Förderinstitut Enova den Zuschlag erhalten, wasserstoffbetriebene Lösungen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen auf Baustellen zu entwickeln. Die Unterstützung von Enova beträgt 15,6 Millionen NOK und wird über einen Zeitraum von zweieinhalb Jahren von September 2021 bis Ende Dezember 2023 bereitgestellt. Die Unternehmen wollen wasserstoffbasierte Brennstoffzellen entwickeln, die Strom für Baustellengeräte produzieren.

“Der Bau von Straßen, Tunneln, Brücken und anderen Verkehrsinfrastrukturen ist bisher weitgehend auf Diesel als Energieträger angewiesen. Durch den Einsatz von wasserstoffbasierten Brennstoffzellen anstelle von Dieselgeneratoren können Baustellen klimafreundlicher werden, weil Wasserstoff nur Wasserdampf und heiße Luft abgibt”, sagt Tore Enger, CEO von TECO 2030 ASA.

Die beiden Unternehmen haben im April dieses Jahres einen Kooperationsvertrag mit einer Laufzeit von fünf Jahren unterzeichnet. Im Rahmen des Projekts wird TECO 2030 einen Brennstoffzellengenerator mit einer Stromerzeugungskapazität von 0,8 MW entwickeln, der Dieselgeneratoren auf Baustellen ersetzen kann. Die Auslieferung des Brennstoffzellen-Generators ist für Januar 2023 geplant. Implenia Norwegen wird TECO 2030 aufgrund ihrer langjährigen Bauerfahrung unterstützen und den Brennstoffzellen-Generator auf seinen Baustellen testen.  

Durch den Umstieg auf Brennstoffzellen können Anwendungen, die derzeit mit Dieselmotoren oder Dieselgeneratoren betrieben werden, klimafreundlichen Wasserstoff anstelle von fossilen Brennstoffen nutzen und damit komplett emissionsfrei werden. Brennstoffzellen arbeiten ohne Netzanschluss und werden so mobil und flexibel wie herkömmliche Dieselgeneratoren.

Baustellen im Verkehrsbereich sollen in Norwegen bis 2025 fossilfrei arbeiten. Im Rahmen dieser Strategie stellt die norwegische Regierung Mittel für verschiedene Pilotprojekte über verschiedene Förderprogramme bereit.

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