Norwegisches Konsortium installiert Glasfaserverbindung zwischen Norwegen und Großbritannien

Das 700-Kilometer-lange Unterwasser-Glasfaserkabel soll im Herbst dieses Jahres in Betrieb gehen.©Green Mountain


Rennesøy, 6. Juni 2021. Der norwegische Betreiber von Rechenzentren, Green Mountain, startete heute mit weiteren Partnern mit der Installation des 700-Kilometer-langen-Glasfaser-Unterseekabels zwischen Newcastle und Stavanger. Diese neue Kabelroute wird die Datenkapazität zwischen Norwegen, Großbritannien und weiteren Ländern deutlich erhöhen. Bis Ende des Sommers soll der Bau abgeschlossen sein, das Kabel soll im vierten Quartal 2021 in Betrieb gehen. Hinter dem Konsortium NO-UK-Projekt stehen die Firmen Green Mountain, Lyse, Haugaland Kraft, BKK, Hatteland Group und Ryfylke IKS.

NO-UK ist Teil eines größeren Netzwerks bestehender Untersee- und Landkabel (Binnenland), das von Altibox Carrier betrieben wird.

Zusammen mit dem Bezirksbürgermeister von Rennesøy waren die Partner des Projektes NO-UK auf Rennesøy anwesend, um den Start der Verlegearbeiten mit dem Schiff Normand Clipper zu feiern. V.l.: Tor Kristian Gyland (Green Mountain), Marianne Chesak (County Mayor), Toril Nag (Lyse) and Geir Ims. (NO-UK.com)©Halvard Bøe/Green Mountain

“Wir sind jetzt in der Lage, 54 Prozent aller Unternehmen in Europa mit einer Latenz von unter 20 ms zu erreichen. Mehrere internationale Konnektivitätsanbieter haben bereits Vereinbarungen unterzeichnet und werden dieses neue Unterseekabel als neue Konnektivitätsautobahn zwischen Norwegen und Großbritannien nutzen. Mit verbesserter Ausfallsicherheit und geringerer Latenz bietet die Region Stavanger nun eine realistische Alternative zum Rechenzentrumscluster in London”, sagte Tor Kristian Gyland, CEO von Green Mountain.

Mit einer Transportkapazität von bis zu 216 Terabit pro Sekunde wird das Glasfaserkabel die Datenkapazität zwischen Norwegen und dem Ausland deutlich erhöhen. Das NO-UK-Kabel ist ein offenes Kabelsystem mit insgesamt acht Dark-Fiber-Paaren von Stavanger nach Newcastle. Über Altibox Carrier kann das Konsortium Dark Fiber- oder Kapazitäts-Backhaul-Routen zu jedem großen PoP in Skandinavien oder Großbritannien anbieten.

Green Mountain entwirft, baut und betreibt Colocation-Rechenzentren in Norwegen. Die Rechenzentren werden vollständig mit erneuerbarem Strom betrieben, die Nutzung von Free Cooling sorgt für eine hohe Energieeffizienz. Das Rechenzentrum bei Stavanger (DC1-Stavanger) ist tief im Inneren eines Berges in einem ehemaligen Hochsicherheits-Munitionslager der NATO gebaut. Das Rechenzentrum in Telemark (DC2-Telemark) liegt in der „Wiege der Wasserkraft“ in Norwegen in unmittelbarer Nähe zu mehreren lokalen Wasserkraftwerken und
das Rechenzentrum in Enebakk (DC3-Oslo) befindet sich außerhalb von Oslo.

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