Deutsch-Norwegischer Energiedialog 2021 startet am 19. Mai 2021 mit hochrangigen Gästen aus Politik und Wirtschaft

Die AHK Norwegen, Innovation Norway, die Norwegische Botschaft in Berlin und die Deutsche Botschaft in Oslo starten in diesem Jahr mit der gemeinsamen Veranstaltungsreihe Deutsch-Norwegischer Energiedialog. Im Bild: 2019 fand das 23. Deutsch-Norwegische Energieforum, organisiert von Innovation Norway und der Norwegischen Botschaft, während des Besuches von Kronprinz Haakon und Prinzessin Mette Marit in Düsseldorf statt.©BPN

Oslo, 21. April 2021. Die AHK Norwegen, Innovation Norway, die Norwegische Botschaft in Berlin und die Deutsche Botschaft in Oslo haben in diesem Jahr die gemeinsame Veranstaltungsreihe Deutsch-Norwegischer Energiedialog ins Leben gerufen, um die bilaterale Zusammenarbeit im Energiebereich weiter voranzutreiben. Bisher hatten die AHK Norwegen und die Deutsche Botschaft sowie Innovation Norway und die Norwegische Botschaft jeweils getrennt Seminare und Konferenzen zur Energiekooperation angeboten. Beim Deutsch-Norwegischen Energiedialog werden Unternehmens- und Branchenvertreter, Politiker und Vertreter von Verbänden und Institutionen aus beiden Ländern über das Potenzial einer bilateralen Energiezusammenarbeit diskutieren und Ideen und Wissen über Markt- und Technologieentwicklungen austauschen. Geplant sind fünf Webinare im Zeitraum vom 19. Mai bis zum 7. Juni. Das erste Webinar des German-Norwegian Energy Dialogue 2021 findet am 19. Mai zum Thema “Wie geht es weiter mit der deutsch-norwegischen Energiezusammenarbeit?” mit hochrangigen politischen Gästen statt. Teilnehmer der Diskussion sind unter anderem die norwegische Öl- und Energieministerin Tina Bru, Andreas Feicht, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, und Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies.

Im diesjährigen Energiedialog wird diskutiert, wie Deutschland und Norwegen ihren Klimaschutzverpflichtungen nachkommen können, indem sie die bilaterale Energiezusammenarbeit in Politik, Wirtschaft und Forschung verbessern. 2020 habe es mehrere vielversprechende politische Initiativen in Deutschland und Norwegen sowie auf EU-Ebene gegeben, die in den kommenden Jahren neue Impulse für die Bekämpfung des Klimawandels liefern, teilen die Veranstalter mit. Das Potenzial vieler dieser Initiativen könne jedoch nur durch eine verstärkte grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Bezug auf Rahmenbedingungen, Infrastruktur und Technologieentwicklung ausgeschöpft werden. Wirtschaft und Forschung würden bei dieser Transformation im Mittelpunkt stehen, und eine engere Zusammenarbeit zwischen deutschen und norwegischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen könne für beide Länder erhebliche Vorteile bringen.

„In Zusammenarbeit mit der Deutschen Botschaft in Oslo organisiert die AHK Norwegen seit mehreren Jahren den jährlichen Energiedialog. Dass wir die Partnerschaft nun weiter intensivieren, steht im Einklang mit der Tatsache, dass die bilaterale Energiezusammenarbeit in beiden Ländern ganz oben auf der politischen Agenda steht und das Interesse der Wirtschaft groß ist“, erklärt Michael Kern, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der AHK Norwegen.

Die verstärkte Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Norwegen bei der Dekarbonisierung der Industrie und anderer Gesellschaftsbereiche sei wichtig, ergänzt Manuel Kliese, Direktor Deutschland, Schweiz und Österreich bei Innovation Norway. Ein starker, kontinuierlicher Energiedialog zwischen Deutschland und Norwegen, bei dem die AHK Norwegen, Innovation Norway sowie die Botschaften beider Länder enge Partner und Initiatoren sind, werde diese Zusammenarbeit fördern.

Der German-Norwegian Energy Dialogue findet vom 19. Mai bis 7. Juni als fünfteilige Webinarreihe statt. Zentrale Themen werden die politischen Rahmenbedingungen, bilaterale Geschäftsmöglichkeiten im Bereich Wasserstoff, die Entwicklung der Offshore-Produktion erneuerbarer Energien sowie strukturelle Veränderungen im europäischen Energiesektor sein.

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