ONNA will Salatanbau in Norwegen revolutionieren – vertikale Farm entsteht in Moss

Mit Hilfe japanischer Technologie will das Unternehmen ONNA jährlich 350 Tonnen Salat und Kräuter in Gewächshäusern anbauen.©ONNA

Moss, 19. April 2021. Das norwegische Start-up Onna Greens AS will in Moss in diesem Jahr die erste vertikale Farm des Landes eröffnen. Hier sollen jährlich 350 Tonnen Salat und Kräuter angebaut werden. Das Unternehmen will die Gemüseproduktion in den nordischen Ländern revolutionieren und so die Abhängigkeit Norwegens von Gemüseimporten verringern. Die Farm von ONNA wird in enger Zusammenarbeit mit dem japanischen Technologiepartner Mirai aufgebaut, der über eine mehr als zehnjährige Erfahrung in der vertikalen Hydrokultur verfügt und zu den führenden japanischen Gemüseproduzenten gehört.

Ziel des Unternehmens ist es, die Transportwege der landwirtschaftlichen Produkte so kurz wie möglich zu halten. Zu Beginn sollen vor allem Moss und die Regionen um Oslo direkt mit lokal angebauten Salaten und Kräutern versorgt werden. Wenn der Absatz gut läuft, soll die Produktion ausgebaut werden.

Die Einfuhren landwirtschaftlicher Güter machten in Norwegen im vergangenen Jahr elf Prozent der gesamten Einfuhren aus. Obst und Gemüse hatten einen Anteil an den Importen landwirtschaftlicher Güter von 14 Prozent.

CEO und Mitbegründerin Kristina Løfman glaubt, dass innovative kommerzielle Lösungen eine führende Rolle beim Übergang zu einer nachhaltigeren Gesellschaft spielen werden. Vor ihrem jetzt gestarteten Projekt arbeitete Løfman für Tesla in Europa, im Nahen Osten und in Südkorea sowie für Oatly in New York. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit der Disruption traditioneller Branchen sowie mit Innovationen Markenstrategien.

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