Equinor vergibt neue Serviceverträge an Siemens Energy AS und ABB AS in Norwegen

Der Energiekonzern Equinor will kraftstoffbetriebene Motoren auf Plattformen und anderen Anlagen durch elektrische Geräte ersetzen. Diese Aufgabe sollen Siemens Energy und ABB in Norwegen übernehmen. Im Bild: Die Troll-Plattform in der Nordsee.©Øyvind Gravås, Even Kleppa / Equinor ASA


Oslo, 7. April 2021. Der norwegische Energiekonzern Equinor ASA hat eine Rahmenvereinbarung mit ABB AS und Siemens Energy AS zur Wartung elektrischer Geräte an allen Equinor-Anlagen auf dem norwegischen Festlandsockel (NCS) und an Onshore-Anlagen in Norwegen unterzeichnet. Der Gesamtwert der Vereinbarungen mit Optionen wird auf rund 4,5 Milliarden NOK geschätzt. Wie Equinor mitteilt, werden die Verträge im Auftrag von Equinor-Lizenzen für die NCS- und Onshore-Anlagen in Norwegen sowie im Auftrag von Gassco als Betreiber der Gasaufbereitungsanlagen Kollsnes und Kårstø vergeben. Die Vereinbarungen können auch global angewendet werden.

„Die Verträge werden eine wichtige Voraussetzung für den sicheren und nachhaltigen Betrieb und die Wartung unserer Offshore- und Onshore-Anlagen sein. Sie werden auch dazu beitragen, wichtige Arbeitsplätze in Norwegen für die Zulieferunternehmen zu erhalten“, sagt Peggy Krantz-Underland, Chief Procurement Officer (CPO) von Equinor.
Die Lieferanten werden weiterhin den Betrieb, die Wartung, die Änderung und die Aufrüstung der an Land und auf See installierten elektrischen Ausrüstung übernehmen sowie auch das Front-End-Engineering und -Design (FEED) sowie Engineering, Beschaffung, Bau und Installation (EPCI) für neue elektrische Projekte liefern.

„Wir erwarten einen verstärkten Einsatz elektrischer Geräte im NCS und ersetzen damit den Bedarf an kraftstoffbetriebenen Motoren. Dies gibt uns mehr Flexibilität bei der Verwendung verschiedener Stromquellen und trägt zur Reduzierung der CO2-Emissionen bei“, erklärt Gunnar Nakken, Senior Vice President für Betriebstechnologie bei Equinor.

Beide Rahmenvereinbarungen haben eine Laufzeit von acht Jahren. Die an Siemens Energy vergebene Vereinbarung umfasst auch drei Vierjahresoptionen.

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