Norwegens Regierung verlängert strenge nationale Maßnahmen bis 14. April

Oslo, 4. April 2021. Norwegens Regierung verlängert die am 25. März verabschiedeten strengen nationalen Maßnahmen zur Vermeidung der weiteren Ausbreitung von Corona um zwei zusätzliche Tage. „Dies gibt uns eine bessere Grundlage für die Beurteilung, wie sich die Osterferien auf die Infektionssituation ausgewirkt haben“, sagt der Minister für Gesundheits- und Pflegedienste Bent Høie. Ursprünglich sollte die Regierung am 12. April über das weitere Vorgehen entscheiden.

Die norwegische Gesundheitsdirektion Folkehelseinstituttet FHI und das NIPH haben dem Ministerium für Gesundheit und Pflege mitgeteilt, dass die Zahlen und Erfahrungen von Ostern erst Ende nächster Woche vorliegen werden. Bewertungen und Empfehlungen würden von diesen Zahlen abhängen.

„Die in Norwegen vorherrschende englische Virusvariante ist nicht nur ansteckender, sondern führt auch zu schwereren Krankheiten und mehr Krankenhauseinweisungen. Am 25. März führte die Regierung strengere nationale Maßnahmen ein, um zu verhindern, dass sich die Infektion auf Gebiete im Land mit geringer Infektion ausbreitet. Darüber hinaus gibt es in den Gebieten mit der höchsten Infektion sehr strenge Maßnahmen, wie in Oslo, Viken, Haugalandet und im Gebiet von Bodø. Wir wollen der norwegischen Direktion für Gesundheit und NIPH mehr Zeit geben, um die Situation zu bewerten, damit wir in Zukunft eine noch bessere Entscheidungsgrundlage für nationale Maßnahmen haben“, sagt Høie.

Finden Sie hier die nationalen Maßnahmen zur Infektionskontrolle, die am 25. März eingeführt wurden.

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