Gemeinden in Norwegen erhalten finanzielle Unterstützung für Sommerschulen

Um Unterrichtsausfälle des vergangenen Schuljahres wenigstens teilweise zu kompensieren und soziale Kontakte zu pflegen, wird in Norwegen das Programm der Sommerschulen ausgebaut.©BPN

Oslo, 6. April 2021. 228 Gemeinden in Norwegen erhalten finanzielle Unterstützung zur Einrichtung von Sommerschulen. Die Regierung stellt 500 Millionen NOK für verschiedene Angebote bereit, die Schüler der Primar- und Sekundarstufe I (1. bis 10. Schuljahr) kostenlos nutzen können.

Die Sommerschule sei in diesem Jahr besonders wichtig, erklärt Bildungsministerin Guri Melby. Tausende Kinder sollen die Möglichkeit haben, Freunde zu treffen und Spaß zu haben. Die Sommerschule biete auch neue Möglichkeiten für Schüler, die aufgrund der Maßnahmen zur Infektionskontrolle in der Schule Unterrichtsstoff nachholen müssen. Dies sei kein Ersatz für die Schule, sondern eine wichtige Ergänzung in einer besonderen Zeit, sagt Melby.

Strenge Maßnahmen zur Infektionskontrolle haben in Norwegen an mehreren Orten zu Schulschließung geführt. Der Unterricht wurde online weitergeführt. Ziel ist es, dass die Sommerschule einige der akademischen und sozialen Folgen der Pandemie für Kinder und Jugendliche kompensiert.

Die Gemeinden können das lokale Sommerschulangebot nach ihren Voraussetzungen gestalten. Sie können auch mit Sportvereinen, Kulturschulen, Verbänden oder anderen Einrichtungen zusammenarbeiten. Wenn mehrere Kommunen bei Angeboten kooperieren möchten, ist dies ebenfalls möglich. Sie können auch selbst entscheiden, ob bestimmten Schülergruppen Vorrang eingeräumt werden sollte.

Hier sehen Sie eine Übersicht darüber, welche Gemeinden Stipendien für die Sommerschule erhalten haben.

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