Mineralölheizer auf Baustellen in Norwegen ab 2022 verboten

Bild einer Baustelle.
Ab 2022 sind Heizer auf Baustellen, die mit fossilen Brennstoffen betrieben werden, verboten.©Jon Fonnlid Larsen, norwegische Umweltbehörde.

Oslo, 1. Februar 2021. In Norwegen darf ab 1. Januar 2022 kein Mineralöl mehr zum Heizen und Trocknen von Gebäuden während des Baus und der Sanierung eingesetzt werden. Das Verbot soll dazu beitragen, die Treibhausgasemissionen von Baustellen zu reduzieren. Ziel der Regierung ist es, Bau- und Baustoffsektor bis 2025 fossilfrei zu machen.

Das Verbot wird nach Angaben des Umweltministeriums die Treibhausgasemissionen bis 2030 um etwa 80.000 Tonnen pro Jahr senken. Darüber hinaus werden andere positive Auswirkungen erwartet wie eine geringere Luftverschmutzung auf Baustellen und in Städten.

Die Regelung gilt nicht für Gebäude, in denen der Zweck der Heizung darin besteht, Schäden beispielsweise nach Überschwemmungen oder Undichtigkeiten zu vermeiden.

Es gibt bereits mehrere erneuerbare Alternativen zu Mineralöl, zum Beispiel Fernwärme, Strom und Biokraftstoffe. Für die Zukunft erwartet die Regierung eine positive Entwicklung des Marktes für Lösungen für erneuerbare Energien, insbesondere aufgrund des im Jahr 2020 in Kraft getretenen Ölverbrennungsverbots.

Lesen Sie hier das gesamte Regelwerk.

Die norwegische Umweltbehörde hat einen Leitfaden zu den Vorschriften erstellt, den Sie hier herunterladen können.

Seit 2020 bereits bestehen Vorschriften zur Verwendung von Mineralöl in Gebäuden.

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