Wintershall Dea und Stadtwerke München als Partner von Spirit Energy erhalten neue Förderlizenzen in Norwegen

Mit der Vergabe von weiteren 16 neuen Lizenzen zur Erkundung und Produktion von Öl und Gas auf dem norwegischen Festlandsockel verfügt Wintershall Dea jetzt über mehr als einhundert Förderlizenzen für norwegische Gewässer.©Wintershall Dea//Morten Berentsen

Stavanger, 19. Januar 2021. Wintershall Dea Norge, Tochter des Öl- und Gasunternehmens Wintershall Dea mit Sitz in Kassel und Hamburg, war nach dem norwegischen Energiekonzern Equinor das erfolgreichste Unternehmen in der jüngsten Vergaberunde von Exploartions- und Produktionslizenzen des norwegischen Energieministeriums. Equinor gewann in der APA-Runde 2020 (für vordefinierte Gebiete) 17 Lizenzen, davon zehn als Betreiber. Wintershall Dea wurden 16 Lizenzen zugesagt, sieben mehr als im Vorjahr, davon vier als Betreiber. Das britische Explorations-Joint-Venture Spirit Energy, an dem die Stadtwerke München beteiligt sind, beendete die Lizenzrunde mit drei neuen Lizenzen.

Wintershall Dea sicherte sich damit den den Zugang zu fünf Gebieten in der Nordsee, neun in der norwegischen See und zwei in der Barentssee.

„Im Jahr 2020 hatte Wintershall Dea eine globale Explorationserfolgsquote von 65 Prozent, einschließlich vier Entdeckungen in Norwegen. Trotz der beispiellosen Herausforderungen des letzten Jahres ist klar, dass Norwegen mittel- und langfristig eine unserer wichtigsten Explorationsregionen bleibt. Wintershall Dea hat viele Ressourcen und Planungen in die Bewerbung um die ausgeschriebenen Flächen gesteckt, und wir sind stolz auf die Anerkennung durch das Ministerium. Wir werden alles daran setzen, diese Explorationslizenzen zu einem Erfolg zu machen und dadurch Wert für die norwegische Gesellschaft und die Öl- und Gasindustrie im Regal zu schaffen“, sagte Hugo Dijkgraaf, Chief Technology Officer und Vorstandsmitglied für Exploration bei Wintershall Dea.

Der Großteil der Lizenzen befindet sich in unmittelbarer Nähe der vorhandenen Infrastruktur von Wintershall Dea, was eine schnelle Wertschöpfung bei potenziellen Entdeckungen ermöglicht. Die anderen Lizenzen betreffen weniger ausgereiften Gebiete, in denen wichtige Entdeckungen zur Entwicklung neuer Infrastruktur führen könnten. „Diese Lizenzen, verteilt über die gesamte Länge des norwegischen Festlandsockels, bieten uns gute Chancen. Die sieben kommerziellen Entdeckungen, die wir 2019 und 2020 in Norwegen gemacht haben, zeigen, dass selbst in reifen Bereichen des Schelfs noch ein hohes Potenzial besteht“, sagte Alv Solheim, Geschäftsführer von Wintershall Dea Norge.

Noch in diesem Jahr plant das Unternehmen sieben Explorations- und Bewertungsbohrungen. Damit böten die neuen APA-Lizenzen dem Unternehmen Optionen für 2022 und darüber hinaus, teilt Wintershall Dea mit. Damit könnte in geologischen Gebieten, die in früheren Lizenzrunden erfolglos erkundet wurden, neue Ansätze verfolgt werden. Diese Strategie habe sich etwa in den jüngsten Funden bei Bergknapp, Busta und Iving  bewährt.

Wintershall Dea Norge ist einer der größten Lizenzinhaber auf dem nowegischen Festlandsockel. Diese jüngste Vergabe wird das Portfolio auf über 100 Lizenzen erweitern.

Wintershall Dea-Lizenzen im APA 2020:

Nordsee: PL 1103 (40% Betreiber) PL 1107 (30%) PL 1100 (20%) PL 820 SB (10%) PL 1110 (30%)

Das norwegische Meer: PL 1129 (40%, Betreiber) PL 836 SB (40%, Betreiber) PL 1115 (60%, Betreiber) PL 1122 (20%) PL 1130 (20%) PL 1124 (28.0825%) PL 1120 (20%) PL 1126 (20%) PL 1128 (20%)

Barentssee: PL 1132 (40%) PL 1131 (20%)

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