Norwegen lockert Corona-Einschränkungen für Kinder und Jugendliche

Ab dem 20. Januar können Kinder und Jugendliche in Norwegen wie gewohnt außen und innen auch im Kontaktsport trainieren. Die Schulampel schaltet für die Mittelstufe und Gymnasien von rot auf gelb.©Eirik Førde / Norwegischer Sportverband

Oslo, 19. Januar 2020. Norwegens Regierung gewährt Kindern und Jugendlichen wieder mehr Bewegungsfreiheit. Personen unter 20 Jahre können ab 20. Januar wieder organisiert trainieren und Sport treiben. Wettkämpfe und Spiele sind aber weiterhin nicht erlaubt. Ebenfalls ab dem 20. Januar können Schüler der Mittelstufe und Gymnasien wieder in ihren Klassenzimmern unterrichtet werden. Die Regierung setzt die Schulampel für diese Klassenstufen von rot auf gelb. Gemeinden mit hohem Infektionsdruck sollten jedoch in Betracht ziehen, den Rotwert in Schulen beizubehalten und gegebenenfalls auch in Kindergärten und Grundschulen auf den Rotwert zu wechseln, wenn der Infektionsdruck hoch ist, teilt das Bildungsministerium mit.

Für Kinder und Jugendliche können normale Trainingsaktivitäten intern in Vereinen, Teams und Verbänden durchgeführt werden. Dies gilt auch für kulturelle Aktivitäten wie Tanz und Theater über die städtischen Kulturschulen. Darüber informierte das Ministerium für Kultur und Gleichstellung der Geschlechter.

Für Erwachsene bleibt die Empfehlung bestehen, keine organisierten Aktivitäten in Innenräumen durchzuführen. Im Freien können Erwachsene Sport treiben, wenn es möglich ist, einen guten Abstand zu halten.

„kinder und Jugendliche wieder auf die Strecke zu bringen, war unsere oberste Priorität, und ich freue mich sehr, dass die Infektionsraten es Kindern und Jugendlichen jetzt ermöglichen, wieder zu trainieren und in ihren lokalen Sportteams aktiv zu werden. Gleichzeitig ist die Infektionssituation sehr fragil, weshalb wir den norwegischen Sportverband gebeten haben, den Sonderverbänden zu empfehlen, alle Ligaspiele im Spitzensport um zwei Wochen zu verschieben“, Abid Q. Raja Minister für Kultur und Gleichstellung der Geschlechter. Ziel der Maßnahmen sei es, die Infektionsraten auf ein Niveau zu senken, das weitere Öffnungen ermöglicht, ohne ein weiteres größeres Herunterfahren zu riskieren.

Die Situation wird in zwei Wochen neu bewertet.

Das Ministerium weist darauf hin, dass in Gebieten mit hohem Infektionsdruck möglicherweise andere lokale Empfehlungen und Regeln gelten.

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