Vorwiegend Importwaren unter norwegischen Weihnachtsbäumen

Oslo, 18. Dezember 2020. Der Import von Flachbildschirmen hat in den vorweihnachtlichen Monaten gegenüber dem Vorjahr um mehr als 20 Prozent zugenommen. Aber auch Mobiltelefon werden in der Vorweihnachtszeit gern geordert. Beides wird sich vermutlich unter vielen norwegischen Weihnachtsbäumen wiederfinden. Skiausrüstung dagegen werden weniger importiert.

Wie in den Vorjahren hat Statistics Norway den Import verschiedener Waren in den Monaten vor Weihnachten (September bis November) untersucht. Was bei den Norwegern unter dem Weihnachtsbaum liegt, sind meist importierte Waren. Nur ein kleiner Teil der Geschenke wird im Land hergestellt.

Die Importe von alpinen Skiern sind in den drei Monaten insgesamt von rund 85.000 Paaren im letzten Jahr auf etwas mehr als 50.000 Paare in diesem Jahr gesunken – ein Rückgang von rund 40 Prozent. 

Die Importe von Langlauf-, Telemark- und Bergskiern betrugen von September bis November dieses Jahres etwas mehr als 65.000 Paare, ein Rückgang von etwas mehr als 30 Prozent seit 2018. Gemessen gegenüber dem Vorjahr betrug der Rückgang zehn Prozent. 

Auch Snowboards sind vom Rückgang betroffen. 7.000 Snowboards wurden in den vorweihnachtlichen Monaten in diesem Jahr importiert, fast 70 Prozent weniger als noch 2018.

In den vergangenen Jahren hat in der Vorweihnachtszeit der Import von Smartwatches am stärksten zugenommen. Von September bis November dieses Jahres wurden insgesamt rund 170.000 importiert. Dies ist eine Steigerung von acht Prozent, etwas weniger als im Vorjahr.

Mobiltelefone stehen an der Spitze der Elektronik-Importe. In den vorweihnachtlichen Monaten dieses Jahres wurden rund 540.000 Mobiltelefone importiert, verglichen mit rund 610.000 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies ist ein Rückgang von etwas mehr als zehn Prozent.

Fernseher haben den größten prozentualen Anstieg zu verzeichnen. Von September bis November 2020 wurden mehr als 88.000 Flachbildfernseher über 55 Zoll aus dem Ausland geliEfert. Dies ist eine Steigerung von rund 23 Prozent gegenüber 2019.

Smart-Lautsprecher sind ein relativ neues Produkt auf dem Markt. Zwischen September und November dieses Jahres wurden über 320.000 verschiedene Lautsprecher importiert, ein geringfügiger Anstieg von zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr.

In diesem Jahr gibt es mehr Weihnachtsbäume aus dem Ausland als im letzten Jahr. Fast 120.000 Bäume wurden importiert – eine Steigerung von weit über 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Nicht nur Weihnachtsbäume – auch die Dekorationen kommt aus dem Ausland. Von September bis November kauften Händler Deko-Gegenstände für mehr als 150 Millionen NOK.

Ebenfalls bevorzugen die Norwegen im Ausland hergestellte Schokolade. 2.500 Tonnen kamen in den untersuchten Monaten über’s Meer – in Anbetracht der Einwohnerzahl von 5,3 Millionen eine beachtliche Menge.

Weihnachtszeit ist Orangenzeit – auch in Norwegen. Zwar gibt es diese Frucht ganzjährig, aber besonders hoch sind die Importe  im September, Oktober und November. In diesem Jahr wurden mehr als 3.500 Tonnen importiert. Clementinen waren noch beliebter. Von dieser kleinen Schwester der Orange wurden 9.300 Tonnen Clementinen importiert. . 

About businessportalnorwegen

View all posts by businessportalnorwegen →

× Featured

Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung