Norwegen und Russland unterzeichnen Fischereiabkommen für 2021

Der stellvertretende Ministerrat Morten Berg (Delegationsleiter) unterzeichnete das Abkommen auf norwegischer Seite
Morton Berg (l.) und I.V. Sjestakov, Vorsitzende der Norwegisch-Russischen Fischereikommission, unterzeichneten in einer Online-Zeremonie ein Fischereiabkommen für 2021.©Regjeringen.no/

Oslo, 16. Oktober 2020. Norwegen und Russland haben ein Fischereiabkommen für 2021 vereinbart. Das Abkommen enthält sowohl Angaben zu Fangquoten als auch technische Vorschriften für die Ausübung der Fischerei sowie Kontrollmaßnahmen. Darüber hinaus einigten sich die beiden Länder auf ein gemeinsames Forschungsprogramm für 2021. Zwischen Norwegen und Russland besteht eine langfristige und umfassende Forschungszusammenarbeit über lebende Meeresressourcen und das Ökosystem in der Barentssee.

“Ich freue mich sehr, dass wir auch für das nächste Jahr eine Vereinbarung erzielen konnten, die sowohl die Interessen der Fischereiindustrie schützt als auch biologisch nachhaltig ist. Dies ist ein Lichtblick in einer Situation, in der die Corona-Pandemie natürlich auch die Fischereiindustrie betrifft”, sagt Odd Emil Ingebrigtsen, Minister für Fischerei und Meeresfrüchte.

Wie das Fischereiministerium mitteilt, sei der Kabeljaubestand in einem gutem Zustand. Die Gesamtquote für Kabeljau in der Nordostarktis für 2021 wurde gemäß der Bewirtschaftungsregel auf 885.600 Tonnen festgelegt. Dies bedeute eine weiterhin solide und nachhaltige Bewirtschaftung der Bestände.

Die gesamte Kabeljauquote wird nach dem gleichen Muster wie in den Vorjahren zwischen Norwegen, Russland und Drittländern verteilt. Die norwegische Quote für 2021 wird 397.635 Tonnen betragen, einschließlich 21.000 Tonnen Kabeljau an der Küste und 7.000 Tonnen Forschungsfang.

Die Gesamtquote für Schellfisch wird gemäß der Verwaltungsregel für 2021 auf 232.537 Tonnen festgelegt. Die norwegische Schellfischquote beträgt somit 113.348 Tonnen, einschließlich der Forschungsquote.

Das Loddefischen wird 2021 nicht zugelassen. Die Gesamtquote für blauen Heilbutt im Jahr 2021 beträgt 27.000 Tonnen. 66.158 Tonnen Snabeleur (ein Fisch der Rotbarsch-Familie) dürfen gefangen werden. Dies entspricht einer Steigerung von 10.298 Tonnen gegenüber 2020.

Finden Sie hier das Protokoll in norwegischer Sprache.

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