Hurtigruten gründet eigene Organisation für Expeditionskreuzfahrten

Wegen der steigenden Nachfrage nach Expeditionskreuzfahrten hat die Reederei Hurtigruten das Unternehmen in zwei Einheiten unterteilt: Hurtigruten Expeditions und Hurtigruten Norwegen.©Hurtigruten

Hamburg/Oslo, 15. Oktober 2020. Hurtigruten will sein wachsendes Kreuzfahrtgeschäft durch die Gründung einer separaten Einheit für Expeditionskreuzfahrten neu definieren. Wie das Unternehmen mitteilt, gebe es eine starke Nachfrage nach Kreuzfahrten für die Jahre 2021 und 2022. In Vorbereitung auf die weitere Expansion nach Covid-19 kündigt das Unternehmen die Umstrukturierung der Kreuzfahrtaktivitäten in zwei verschiedene Einheiten an: Hurtigruten Expeditions und Hurtigruten Norwegen.

Die Expeditionskreuzfahrten von Hurtigruten umfassen mehr als 250 Ziele weltweit, von der Nordwestpassage über Grönland, Norwegen und Spitzbergen, die Britischen Inseln bis zur Karibik, Südamerika und der Antarktis.

Als CEO der globalen Expeditionskreuzfahrten von Hurtigruten wird Asta Lassesen ernannt. „Während wir das Angebot der Hurtigruten Expeditionskreuzfahrten weiter ausbauen, werden wir weiterhin das tun, was wir am besten können: Wir kombinieren unser Erfahrung aus fast 130 Jahren mit modernster Innovation und unserem beispiellosen Engagement für Nachhaltigkeit, um unseren Gästen einzigartige Erlebnisse in einigen der beeindruckendsten Reisezielen der Welt zu bieten“, sagt Lassesen.

Die Hurtigruten Expeditionskreuzfahrtgesellschaft wird eine Flotte von acht kleinen, speziell gebauten und umweltfreundlicheren Expeditionskreuzfahrtschiffen betreiben. Ab 2021 bietet Hurtigruten mehrere neue Reiserouten an – darunter eine komplette Alaska-Saison sowie ganzjährige Abfahrten von Großbritannien und Deutschland. Direkt ab Hamburg werden Routen zu den Höhepunkten der traditionellen Postschiffroute führen.

„Die Nachfrage spiegelt unsere Prognose wider, dass Expeditionskreuzfahrten mit all unseren Vorteilen wie kleineren Schiffen, mehr Flexibilität und weniger Gästen nach Covid-19 noch beliebter werden“, erklärt Daniel Skjeldam, CEO der Hurtigruten Group.

Hurtigruten hat vor kurzem ausgewählte Reisen für die Saison 2022/2023 zur Buchung freigegeben und meldet eine starke weltweite Nachfrage.

„Wir haben erst den Anfang von dem gesehen, was noch kommen wird. Hurtigruten sieht eine große Nachfrage und ebenso große Chancen im Segment der Expeditionskreuzfahrten ab 2021 und darüber hinaus. Dies ist das Wachstum, auf das wir uns vorbereiten“, sagt Skjeldam.

Neben der Expeditionskreuzfahrt gehört der Verkehr der berühmten Postschiffe entlang der norwegischen Küste von Bergen nach Kirkenes zum Unternehmen. Ab 2021 wird Hurtigruten die Postschiffroute mit sieben Schiffen betreiben und als separate Einheit mit einem noch zu benennenden CEO operieren. Erstmal wird eine weitere Reederei, die Havila Voyage, im kommenden Jahr die Strecke mit vier Schiffen befahren.

Ebenso wie der Rest der weltweiten Reisebranche sehe sich auch Hurtigruten derzeit mit den Herausforderungen der globalen Covid-19-Pandemie konfrontiert, teilt das Unternehmen mit. Auf dem Hurtigruten-Expeditionsschiff MS Roald Amundsen war es zu einem Corona-Ausbruch gekommen. „2020 ist ein hartes Jahr für jeden in der Reisebranche. Aber der Rückschlag ist nur vorübergehend. Für die zweite Hälfte des Jahres 2021 und darüber hinaus sehen wir eine starke Nachfrage in allen Märkten und für alle Reiseziele, einschließlich der norwegischen Küste, der Arktis und der Antarktis“, so der CEO.

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