Norwegen und Südkorea unterzeichnen Abkommen über Meeresfrüchte

Ingunn Midtun Godal (rechts), CEO der norwegischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, unterzeichnete bei einer digitalen Zeremonie zwischen Seoul, Oslo und Bergen ein Abkommen über Meeresfrüchte mit Südkorea. Links: Elisabeth Wilmann, Leiterin der Abteilung Fisch und Meeresfrüchte bei der norwegischen Behörde für Lebensmittelsicherheit ©Regjeringen.no

Oslo, 25. September 2020. Nach mehrjähriger Zusammenarbeit hat die norwegische Behörde für Lebensmittelsicherheit mit den südkoreanischen Behörden eine Vereinbarung getroffen, die den Export von Meeresfrüchten nach Südkorea erleichtern soll. Dabei geht es vor allem darum, dass norwegische Meeresfrüchte die südkoreanischen Anforderungen an sichere Lebensmittel erfüllen und somit einfacher importiert werden können.

Südkorea hat sich zu einem immer wichtigeren Markt für norwegische Meeresfrüchte entwickelt. Insbesondere die Lachsexporte haben bereits während des Ausbruchs der Corona-Pandemie zugenommen. In der ersten Jahreshälfte gingen fast 14.000 Tonnen Lachs nach Südkorea, so viel wie im gesamten Jahr 2015.

“Die Absichtserklärung, die ich mit dem Generaldirektor Gwon unterzeichnet habe, ist eine gute Plattform für die weitere Zusammenarbeit und kommt norwegischen Fischproduzenten und -exporteuren zugute”, sagt Ingunn Midtun Godal, CEO der norwegischen Behörde für Lebensmittelsicherheit.

Die Absichtserklärung tritt am 23. September 2021 in Kraft. In der Zwischenzeit werden die Parteien unter anderem ein System zur Börsennotierung von Unternehmen einführen, die nach Südkorea exportieren möchten.

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