Skandinavischer Immobilienkonzern Heimstaden Bostad erwirbt fast 4.000 Wohneinheiten in Berlin

Das Portfolio von Heimstaden Bostad mit Stand 2. Quartal 2020©Heimstaden Bostad

Stockholm, 23. September 2020. Das skandinavische Immobilienunternehmen Heimstaden Bostad hat am 18. September einen Kaufvertrag über den Erwerb von 130 Immobilien mit insgesamt 3.902 Wohneinheiten, 208 Gewerbeeinheiten und 321 Parkplätzen in Berlin unterzeichnet. Die Mietfläche beträgt 282.000 Quadratmeter, der vereinbarte Kaufpreis ca. 830 Millionen Euro. Die Transaktion soll voraussichtlich im vierten Quartal 2020 oder im ersten Quartal 2021 abgeschlossen sein, teilt das Unternehmen mit. Die Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung des Zusammenschlusses sowie der Vorkaufsrechte der Stadt Berlin für eine Reihe von Immobilien.

Das schwedische Unternehmen Heimstaden Bostad wurde 2005 von der norwegischer Firma Fredensborg AS übernommen, ein Unternehmen des norwegischen Immobilien-Milliardärs Ivar Tollefsen. In der von der Zeitschrift Kapital herausgegebenen Liste der reichsten Norweger wird Ivar Tollefsen auf Platz acht mit einem Vermögen von 29 Milliarden NOK aufgeführt.

“Wir freuen uns, den Erwerb attraktiver Immobilien in zentralen Berliner Standorten bekannt zu geben, mit denen wir unsere Präsenz in Deutschland deutlich ausbauen können”, sagte Søren Vendelbo Jacobsen, Co-Chief Investment Officer von Heimstaden.

Im Zusammenhang mit der Akquisition baut Heimstaden eine eigene Hausverwaltung auf. Betriebsleiterin von Heimstaden wird Caroline Oelmann. “Ich freue mich sehr, zu Heimstaden zu kommen und bin sicher, dass unser Modell für Friendly Homes in den kommenden Monaten und Jahren einen positiven Unterschied für unsere deutschen Kunden und die lokalen Gemeinschaften bewirken wird”, kommentierte Oelmann.

Patrik Hall, CEO von Heimstaden, verspricht einen exzellenten Service und eine gute Zusammenarbeit mit politischen Stakeholdern und lokalen Gemeinschaften, um dem Berliner Markt ein freundliches und nachhaltiges Zuhause zu bieten.

Greenberg Traurig fungierte als Rechtsberater und CBRE als technischer Berater von Heimstaden Bostad bei der Transaktion.

Heimstaden Bostad verfügt über Wohnimmobilien in sechs europäischen Ländern. Die ersten Übernahmen in Deutschland erfolgten 2018.

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