Auftrag zur Regeneration der Gasaufbereitungsanlage Kollsnes an Wood Group vergeben

Die Wood Group Norway AS übernimmt die Regeneration der Kollsnes-Gasverarbeitungsanlage westlich von Bergen©Gassco

Kollsnes, 17. August 2020.  Der norwegische Energiekonzern Equinor hat im Auftrag von Gassco, Betreiber des Gasaufbereitungswerkes Kollsnes, der Wood Group Norway AS einen Auftrag für Engineering, Beschaffung, Bau und Installation (EPCI) für das MEG-Upgrade-Projekt (Monoethylenglykol) in der Gasaufbereitungsanlage Kollsnes erteilt. Der Auftrag hat einen Umfang von ca. 42 Millionen US-Dollar. Der Vertrag enthält Optionen für mögliche zukünftige Arbeiten.

Im Rahmen des EPCI-Vertrags wird Wood Norway AS, Tochter des schottischen Service-Unternehmens Wood PLC, die MEG-Regenerationskapazität in der Gasaufbereitungsanlage Kollsnes, in der Equinor der technische Dienstleister ist, verbessern. In der Anlage werden drei neue Module installiert, darunter ein MEG-Zug, ein Kühlpaket und eine MEG-Exportpumpe.

„Kollsnes ist eine wichtige Anlage in der Gaswertschöpfungskette, und das Projekt wird dazu beitragen, langfristig hohe Gasmengen und Regelmäßigkeiten in der Anlage aufrechtzuerhalten. Dieses Projekt wird die Versorgungssicherheit für Europa stärken und der Region positive Auswirkungen haben“, sagt Frode Leversund, CEO von Gassco.

Die Vertragsarbeiten beginnen im September 2020 und sollen im 2022/23 abgeschlossen sein. Management und Engineering liegen in den Händen von Wood, die Fertigungs- und Bauarbeiten werden von Kværner auf der Stord-Werft ausgeführt. Kværner wird auch die Installationsarbeiten bei Kollsnes durchführen.

Die Kollsnes-Verarbeitungsanlage befindet sich in der Gemeinde Øygarden westlich von Bergen und verarbeitet das Gas aus den Feldern Troll, Kvitebjørn, Visund und Fram. Die Anlage kann bis zu 144,5 Millionen Standardkubikmeter Erdgas pro Tag verarbeiten. Das Werk in Kollsnes wurde 1996 eröffnet und spielt eine wichtige Rolle beim Export von Gas aus dem norwegischen Festlandsockel nach Europa. Etwa 40 Prozent des gesamten norwegischen Gasexports werden über diese Anlage abgewickelt. Monoethylenglykol wird verwendet, um Hydratbildung und Korrosion in den Rohrleitungen zu verhindern.

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