Statkraft beliefert Naturstrom AG mit Strom aus bayerischem Solarpark

Statkraft wird elf Jahre lang Strom aus dem bayerischen Solarpark Schornhof an die Naturstrom AG liefern.©Statkraft

Düsseldorf, 25. August 2020. Der norwegische Energieerzeuger und Energiehändler Statkraft und der Düsseldorfer Ökostrom-Anbieter Naturstrom AG haben einen weiteren langfristigen Stromliefervertrag (PPA) über 50 MWp unterzeichnet. Der Strom stammt auf dem bayerischen Solarpark Schornhof, für den Statkraft im Juli dieses Jahres einen Stromabnahmevertrag mit dem Ingolstädter Solarunternhemen Anumar geschlossen hat. Der Vertrag mit Naturstrom hat eine Laufzeitzeit von elf Jahren und sieht die Lieferung von rund 600 Gigawattstunden Solarstrom vor.

Das vereinbarte Vertragsmodell garantiere dem Öko-Energieversorger dabei eine vollständige Preisflexibilität, sodass die Naturstrom AG die Solarstrommengen nach Bedarf in die gewohnte Beschaffungsstrategie integrieren kann, teilt Statkraft mit.

„Das Interesse am direkten Bezug von Solarstrom ist enorm“, erklärt Carsten Poppinga, Geschäftsführer von Statkraft. „PPAs sind für Industriekunden attraktiv, aber auch für Energieversorger wie die Naturstrom AG, die ihre Haushalts- oder Gewerbekunden mit Solarstrom versorgen wollen. Mit diesem PPA festigen wir unsere Rolle als Brückenbauer zwischen den unterschiedlichen Bedürfnissen von Erzeugern und Verbrauchern erneuerbarer Energie.“

Stakraft und Naturstrom hatten bereits im Februar dieses Jahres einen Stromliefervertrag über 237 Gigawattstunden Solarstrom mit einer Laufzeit von zwölf Jahren geschlossen.

Der norwegische Staatskonzern Statkraft ist Europas größter Erzeuger erneuerbarer Energie und ein bedeutender Akteur im Energiehandel. Das Unternehmen beschäftigt 4.000 Mitarbeiter in 16 Ländern.

Der größte Teil der Stromerzeugung stammt aus Wasserkraft. Erzeugt wird der Strom in 346 Wasserkraftwerken – davon liegen 237 in Norwegen, 60 in Schweden, zehn in Deutschland, drei in Großbritannien, zwei in der Türkei, eins in Albanien und 33 außerhalb Europas.

In Deutschland betreibt das Unternehmen neben den Wasserkraftwerken zwei Biomasseheizkraftwerke sowie vier Gaskraftwerken und hält Anteile an zwei weiteren Gaskraftwerken in Deutschland und Norwegen.

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