USA und Norwegen schließen Abkommen zur Zusammenarbeit im Bereich Energie und Meeresbodenmineralien

Katharine MacGregor und Kåre R. Aas
Das Kooperationsabkommen wurde von der stellvertretenden US-Innenministerin Katharine MacGregor und Norwegens Botschafter in den USA, Kåre R. Aas, in Washington DC unterzeichnet©regjeringen.no

Washington DC, 18. August 2020. Das US-Innenministerium und das norwegische Ministerium für Erdöl und Energie haben eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit in den Bereichen Öl und Gas, Offshore-Wind und Erkundung von Meeresbodenmineralien geschlossen. Das von Katharine MacGregor, stellvertretende Innenministerin, und Botschafter Kåre R. Aas in Washington DC unterzeichnete Memorandum of Understanding (MoU) soll einen Rahmen für die weitere Zusammenarbeit zwischen den amerikanischen und norwegischen Behörden bieten, teilt die norwegische Regierung mit.

Die Vereinbarung umfasst den Austausch von Erfahrungen und bewährten Verfahren, Rechtsvorschriften und Regulierungsinitiativen im Zusammenhang mit dem Ressourcenmanagement in den Bereichen Erdölaktivitäten, Offshore-Windkraft und Mineralienaktivitäten auf dem Meeresboden. Dazu gehört auch der Austausch wissenschaftlicher Daten und Informationen sowie Forschung und technologische Entwicklung in den verschiedenen Sektoren.

„Die Trump-Administration setzt sich dafür ein, dass unsere Nation in Bezug auf die heimische Energieerzeugung, die Schaffung von Arbeitsplätzen, die Stromversorgung unserer Wirtschaft und die Bereitstellung erschwinglicher Energie für amerikanische Familien und Unternehmen in einer Position der Stärke ist“, sagte MacGregor. „Wir schätzen diese Gelegenheit, um unsere enge Beziehung zu Norwegen und unsere anhaltenden Investitionen in die sichere und verantwortungsvolle Offshore-Energieentwicklung hervorzuheben.“

Dieses Abkommen werde die Energiezusammenarbeit zwischen den Vereinigten Staaten und Norwegen stärken, erklärte Tony C. Tiller, Staatssekretär im norwegischen Ministerium für Erdöl und Energie. Er sei überzeugt, dass der Austausch von Wissen und Erfahrungen für beide Länder von beiderseitigem Nutzen ist und zu einem guten und nachhaltigen Ressourcenmanagement beiträgt.

Die USA und Norwegen, zwei bedeutende Meeresnationen, können nach jahrzehntelanger Erfahrung in der Bewirtschaftung von Erdölressourcen viel zur Diskussion über die bestmögliche Ressourcennutzung sowohl bei bestehenden als auch bei neuen Offshore-Aktivitäten beitragen, heißt es in der Pressemitteilung.

Lesen Sie hier die Pressemitteilung des US-Innenministeriums.

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