Norwegen mit starkem Umsatzrückgang im verarbeitenden Gewerbe

Ausgewählte Branchen. Saisonbereinigte Daten. Gleitender Durchschnitt von drei Monaten 2005= 100©SSB

Oslo, 7. August 2020. Norwegens Industrie ist von der Corona-Pandemie stark betroffen. Der Umsatz im verarbeitenden Gewerbe ging im zweiten Quartal 2020 gegenüber dem ersten Quartal um bis zu 7,5 Prozent zurück, teilt das norwegische Statistikamt SSB mit. Dies ist der größte Rückgang, der in einem einzigen Quartal für den Industrieumsatz seit 1998 gemessen wurde. Im Juni war gegenüber Mai 2020 jedoch für die gesamte Industrie ein Anstieg von 2,5 Prozent zu verzeichnen.

Die Ölraffinerie-, Chemie- und Pharmaindustrie waren mit einem Rückgang von bis zu 22 Prozent am stärksten betroffen. Der Umsatz im Schiffsbau, inklusive Ölplattformen, sank vom ersten zum zweiten Quartal um 21 Prozent.

Index des Umsatzes in der verarbeitenden Industrie. Saisonbereinigte Daten. Gleitender Durchschnitt von drei Monaten 2005= 100©SSB

Für die Umsatzsteigerung von Mai zu Juni 2020 um 2,5 Prozent war die verstärkte Nachfrage auf dem Inlandsmarkt verantwortlich. Die Ölraffinerie-, Chemie- und Pharmaindustrie trug mit einem Wachstum von 21 Prozent am meisten zum Anstieg bei. Nach einem starken Preisverfall im April und Mai waren die Preise für raffinierte Erdölprodukte im Juni stark gestiegen. Die Export gingen auch im Juni gegenüber Mai etwas zurück.

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