Norwegischer Aluminiumkonzern Norsk Hydro verkauft Betrieb in Remscheid

Das norwegische Unternehmen Hydro Extruded Solutions in Remscheid soll an einen österreichischen Automobilzulieferer verkauft werden.©Norsk Hydro

Oslo/ Remscheid, 4. August 2020. Der norwegische Aluminiumkonzern Norsk Hydro trennt sich von einen Unternehmen in Deutschland. Wie Norsk Hydro mitteilt, wird die Rupert Fertinger GmbH aus Österreich das Werk Hydro Extruded Solutions in Remscheid übernehmen. Hydro und die Rupert Fertinger GmbH (Fertinger) haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Damit soll das Geschäft mit geschweißten Rohren von Hydro auf Fertinger übergehen.

Ursprünglich sollten die Remscheid-Betriebe, die 124 Mitarbeiter beschäftigen, zum Jahresende von Hydro geschlossen werden. „Wir freuen uns, mit Fertinger eine Vereinbarung getroffen zu haben, die den weiteren Betrieb des Remscheid-Werks ermöglicht. Wir sehen dies als eine gute Lösung, sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Kunden von Hydro Remscheid “, sagt Erik Fossum, Präsident von Hydro Precision Tubing.

Das unterzeichnete Term Sheet enthält die Hauptbedingungen der Transaktion zum Verkauf des Geschäfts, die am 1. Oktober 2020 abgeschlossen sein soll. Bei der Transaktion wird Fertinger die Mehrheit der Mitarbeiter übernehmen. Darüber hinaus sichert die Übernahme die weitere Lieferung an die Kunden von Hydro Remscheid.

Die deutsche Tochtergesellschaft von Norsk Hydro ist der größte Aluminiumhersteller Deutschlands. Das Unternehmen betreibt drei Walzwerke – in Grevenbroich, Neuss und Hamburg. In Neuss unterhält Hydro auch die größte Primäraluminiumproduktion im Land. Darüber hinaus gehören Werke in Bellenberg, Offenburg, Rackwitz, Remscheid und Uphusen zum norwegischen Aluminiumhersteller.

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