Norwegisches Statistikamt: Fakten über Urlaub und Freizeit der Norweger

Oslo, 17. Juli 2020. Wohin reisen Norweger in den Ferien? Was machen sie, wenn sie frei haben? Sitzen sie lieber auf der Couch vor dem Fernseher oder sind sie im Freien unterwegs und trainieren? Das norwegische Statistikamt SSB hat jetzt eine neue Übersicht über Urlaub und Freizeit der Norweger veröffentlicht.

Krafttraining steht bei den Norwegern als Freizeitbeschäftigung hoch im Kurs. Vier von fünf Norwegern trainierten 2019 mindestens einmal pro Woche. Die körperliche Aktivität in der Bevölkerung war in den letzten Jahren stabil, hat jedoch bei älteren Menschen zugenommen. Beliebt sind darüber hinaus das Training an Geräten, Joggen und Radfahren. 16 Prozent der Norweger sind in Sportvereinen organisiert, zwei Prozent betätigen sich in Freiluftorganisationen.

90 Prozent der Norweger haben im letzten Jahr Urlaub gemacht, davon 16,2 Prozent nur in Norwegen, 16,5 Prozent nur im Ausland und 57,8 Prozent im Ausland und in Norwegen. 

Einheimische Gäste sind für die norwegische Tourismusindustrie auch in Nicht-Corona-Zeiten die größte Einnahmequelle. Sie geben fast doppelt so viel Geld aus wie ausländische Touristen und buchten im vergangenen Jahr 70 Prozent der Übernachtungen. Deutsche Touristen buchten 1,9 Millionen Übernachtungen und lagen damit vor Urlaubern aus Schweden und den USA.

Noch mehr Geld als in Norwegen lassen die Norweger während ihres Urlaubs aber im Ausland. 91,5 Milliarden NOK bezahlten sie im vergangenen Jahr für Auslandsreisen, aber nur 31,7 Milliarden NOK für Reisen im Inland. 

Viele Norweger haben ein Ferienhaus beziehungsweise eine Hütte. Insgesamt gibt es 437.833 Ferienhäuser, die meisten, nämlich 7.251, in der Kommune Ringsaker. Am dichtesten besiedelt ist die Region Hvaler. Hier stehen auf einem Quadratkilometer 48,03 Ferienhäuser.

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