Strengere Regeln für Tourismusfischerei in Norwegen ab 2021

Ab 1. Januar 2021 gelten in Norwegen neue Vorschriften für die Sport- und Tourismusfischerei. ©Thomas Rasmus Skaug – VisitNorway.com

Oslo, 10. Juli 2020. Odd Emil Ingebrigtsen, Norwegens Minister für Fischerei und Meeresfrüchte, hat heute über Änderungen der Vorschriften für die Sport- und Tourismusfischerei informiert. “Die wichtigste Änderung ist, dass Sie nur dann Fisch aus dem Land bringen können, wenn Sie mit einem registrierten touristischen Fischereibetrieb gefischt und sich dort aufgehalten haben. Ich hoffe, dies kann dazu beitragen, den ernsthaften Teil der Tourismusfischerei zu stärken“, erklärt Ingebrigtsen. Die Änderungen werden am 1. Januar 2021 in Kraft treten.

Die Exportquote wird von 20 auf 18 Kilogramm Filet reduziert. Maximal zweimal pro Jahr darf eine Person Fisch exportieren. Dies ist eine erhebliche Verschärfung im Vergleich zu den geltenden Vorschriften, nach denen die Ausfuhr einmal pro Woche gestattet ist. Darüber hinaus werden die Regeln für die Meldung von Fängen geändert. Bis Ende 2021 müssen Firmen, die Tourismusfischerei anbieten, Fänge digital melden. Außerdem werden die Vorschriften strenger praktiziert und bei Verstößen gegen die Vorschriften werden strengere Strafen verhängt.

“Ich möchte den Dialog mit der Industrie über die Bedingungen fortsetzen, die für ein registriertes touristisches Fischereiunternehmen festgelegt werden sollten, und auch die Frage aufwerfen, wie Unternehmen Restrohstoffe aus den Fischen so behandeln können, dass diese von Nutzen sind. Wir werden uns auch mit der Frage befassen, ob es möglich ist, im Dialog mit den Unternehmen ein Tageskontingent oder andere Formen der Regulierung des Aktivitätsniveaus festzulegen”, so Ingebrigtsen.

Finden Sie hier die neuen Vorschriften des Fischereidirektorats (in norwegischer Sprache).

Finden Sie hier weitere Informationen zur Sport- und Tourismusfischerei in Norwegen.

About businessportalnorwegen

View all posts by businessportalnorwegen →

× Featured

Löschdecke für Elektroautos: Feuerwehren in Schleswig-Holstein nutzen norwegische Lösung