Klarna-Bericht zum Online-Verhalten der Norweger in der Corona-Krise

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Oslo, 26. Juni 2020. Die Einwohner der nördlichsten Landkreise Norwegens haben seit Ostern am meisten online eingekauft. Wie aus einem neuen Bericht zum Online-Verhalten der Norweger hervorgeht, bestellten die Einwohner aus Troms und Finnmark bis zu 18 Prozent mehr im Internet als der durchschnittliche Norweger. Kurz nach der Einführung der strengen Corona-Maßnahmen lagen diese Landkreise weit unter dem Durchschnitt.

Die Einwohner des Nordens sind normalerweise diejenigen, die pro Kopf am meisten online einkaufen, sagt Thomas Elvestad, Marketing Director von Klarna Norway.

Die Gemeinde in Norwegen mit den meisten Online-Bestellungen im Zeitraum vom 13. April bis 31. Mai ist Hasvik in Troms und der Finnmark. Dort handelten die Einwohner im Durchschnitt 71 Prozent mehr als der durchschnittliche Norweger.

Gemessen an den absoluten Online-Einkäufen liegen Oslo und Nordre Follo im Landkreis Viken an der Spitze des Rankings.

“Im Vergleich zum Februar stieg das Verkaufsvolumen im April um durchschnittlich 53 Prozent und im Mai um 37 Prozent. Dies ist ein sehr starkes Ergebnis in so kurzer Zeit”, sagt Elvestad.

In dem Bericht Klarnas E-Commerce-Puls hat der Zahlungsdienst Statistiken von mehr als 7.000 norwegischen Online-Shops ausgewertet. Damit wurden zwischen einem Drittel und der Hälfte des gesamten elektronischen Handels in Norwegen erfasst. 

Der Bericht hat den elektronischen Handel von März bis Mai in drei verschiedene Phasen unterteilt:

  • Eine Hortungsphase, in der der Verkauf von speziellen Speisen und Getränken stark anstieg.
  • Die Unterhaltungs- und Aktivitätsphase, in der Klarna einen besonders starken Anstieg im Segment Erotikartikel registrierte. Frauen erhöhten ihre Einkäufe in dieser Kategorie ab der Hortungsphase um bis zu 95 Prozent.
  • Die Normalisierungsphase, die kurz nach Ostern begann und bis jetzt andauert. Sie zeigt insbesondere eine Zunahme saisonaler Produkte wie Autozubehör sowie Haus und Garten.

Der große Gewinner des Onlinehandels während der gesamten Corona-Zeit vom 1. März bis 31. Mai ist mit einem Anstieg von 85 Prozent der Lebensmittelbereich. 

“Es gibt eine ganze Reihe von Einzelkategorien, die viele zum ersten Mal online gekauft wurden. Essen und Trinken stehen dabei im Vordergrund. Wir glauben, dass dies in Zukunft Auswirkungen auf den E-Commerce haben wird. Neue Kundengruppen finden neue Kategorien, und der E-Commerce wird wahrscheinlich schneller wachsen, als dies sonst der Fall gewesen wäre”, sagt Klarnas Marketingdirektor Thomas Elvestad.

Lesen Sie hier den vollständigen Bericht “Klarnas E-Commerce Puls 2020”.

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