Norwegens größte Pensionskasse KLP investiert in schwedische Windkraft

Oslo, 20. April 2020. Norwegens größte Pensionskasse Kommunal landspensjonskasse (KLP) wird 560 Millionen NOK, etwa 50 Millionen Euro, in den schwedischen Windpark Skaftåsen investieren. Damit erwirbt die Pensionskasse 23 Prozent der Anteile.”Dies ist ein erneuerbares Projekt, das sowohl nachhaltige als auch finanzielle Ziele für uns bei KLP gut erfüllt. Wir gehen davon aus, dass das Projekt denjenigen, die eine Rente von KLP erhalten, nach Abschluss des Projekts eine gute, stabile und langfristige Rendite bringen wird”, sagt Harald Koch-Hagen, Direktor für strategische Vermögensallokation bei KLP.

Das Windkraftprojekt in Skaftåsen in Härjedalen, Schweden, wird im nächsten Jahr abgeschlossen und besteht aus 35 Windkraftanlagen mit einer Gesamtproduktionskapazität von 231 MW.

An dem Projekt sind drei weitere Investoren beteiligen: Polhem Infra, das der schwedischen staatlichen Pensionskasse Arcano gehört, und die Pensionskasse des Industriekonzerns BAE Systems.

Ein von Foresight Energy Infrastructure Partners verwalteter Fonds wird auch weiterhin Eigentümer dieser langfristigen Partnerschaft sein. Wie KLP mitteilt, hat der Fonds gleichzeitig eine Beratungsvereinbarung mit Foresight unterzeichnet.

Die Pensionskasse KLP ist im Besitz von kommunalen Arbeitgebern und Arbeitgebern der Gesundheitswirtschaft. Das Gesamtvermögen umfasst nach Angaben der KLP 745 Milliarden NOK und wird von etwa eintausend Mitarbeitern verwaltet.  

Einen Pensionsvertrag haben

399 Gemeinden
15  Kreisgemeinden
25  Gesundheitsunternehmen einschließlich regionaler Gesundheitsunternehmen und
2500 Unternehmen.

Das Rentensystem umfasst:
451.000 Mitglieder
278.000 Rentner
220.000 mit definierten Rentenansprüchen

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