Stena-Line stellt Fährverbindung Oslo-Frederikshavn ein

Die Auswirkungen des Corona-Virus auf den Tourismus veranlasst die Fährgesellschaft Stena-Line zur dauerhaften Einstellung der Strecke Oslo-Frederikshav. Das Unternehmen geht davon aus, dass es in diesem Jahr keine Touristen-Hochsaison geben wird.©Stena Line

Oslo/ Göteborg, 19. März 2020. Die schwedische Fährgesellschaft Stena-Line stellt den Betrieb der Strecke Oslo-Frederikshavn nach 40 Betriebsjahren dauerhaft ein. Das Stena-Line-Büro in Oslo wird geschlossen, was 30 Mitarbeiter an Land betrifft. Das Schiff bliebt bereits seit vergangenen Samstag im Hafen. Gestern wurde das endgültige Aus der beliebten Fährverbindung beschlossen. Stena Saga befindet sich derzeit in seinem Registrierhafen Göteborg. Die Strecke Oslo-Frederikshavn wurde von vielen Norwegen zu Wochenendausflügen nach Dänemark befahren und auch von deutschen Touristen für ihre Überfahrten nach Norwegen genutzt.

„Dies ist eine schwierige Entscheidung, aber wir erleben als Unternehmen im Allgemeinen schwierige Zeiten. Die Strecke Oslo-Frederikshavn ist völlig abhängig vom Passagierservice und der Hochsaison im Sommer. Wir schätzen, dass wir aufgrund des Coronavirus dieses Jahr keine Hochsaison haben werden und wir es uns einfach nicht leisten können, bis zum nächsten Jahr zu warten und zu hoffen“, sagt Niclas Mårtensson, CEO von Stena Line.

Stena Line ist eines der führenden europäischen Fährunternehmen mit 37 Schiffen und 19 Strecken in Nordeuropa. Das Unternehmen befindet sich in Familienbesitz, wurde 1962 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Göteborg. Stena Line gehört zur Stena AB-Gruppe mit rund 15.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 35 Milliarden SEK.

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