Norwegische Logistikfirma ASKO nimmt weltweit erste wasserstoffbetriebene Lkw in Betrieb

Der norwegische Lebensmittel-Logistiker ASKO nahm am 20. Januar 2020 die ersten wasserstoffbetriebenen Lkw in Betrieb ©ASKO

Oslo, 21. Januar 2020. Das norwegische Logistikunternehmen ASKO setzt erstmals  wasserstoffbetriebene Lkw für den Transport von Lebensmitteln zu den Geschäften der  NorgesGruppen in Trondheim ein. Es seien die ersten Lkw mit Wasserstoffantrieb auf dem Markt überhaupt, teilte das Unternehmen mit. Die von Scania produzierten Lkw haben eine Reichweite von 500 Kilometern. Die norwegische Fördergesellschaft ENOVA, eine Einrichtung des Klima- und Umweltministeriums, unterstützt das Projekt finanziell. 

Der Wasserstoff für die Autos wird mit Energie aus 9.000 Quadratmetern Solarzellen auf dem Dach der ASKO-Lager in Trondheim erzeugt. Der so hergestellte Wasserstoff soll nicht nur für die neuen Lastkraftwagen verwendet werden, sondern auch für Autos und Lastkraftwagen im eigenen Betrieb.

“Ich bin stolz darauf, dass wir das Vertrauen unserer Eigentümer gewinnen konnten, ein solches Projekt durchzuführen. Mit diesem Projekt zeigen wir, dass wir in Bezug auf Null-Lkw-Emissionen an der Weltspitze liegen”, sagt Jørn Arvid Endresen, Direktor von ASKO MIDT-NORGE.

ASKO hat sich zum Ziel gesetzt, Lebensmittel ab 2026 nur mit emissionsfreien Autos (Elektro- und Wasserstoffautos) zu vertreiben. Das Wasserstoffprojekt für ASKO Midt-Norge sei eine wichtige Maßnahme, um dieses Ziel zu erreichen, erklärt das Unternehmen. Die Wasserstofftechnologie biete als emissionsfreie Alternative für lange Strecken ein größeres Potenzial als batteriebetriebene Lastkraftwagen. E-Trucks seien besser für die städtische Verteilung geeignet sind.

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