Schlüsselübergabe für Immobilie des norwegischen Staatsfonds in Berlin

Der Axel-Springer-Neubau in Berlin wurde 2017 vom norwegischen Staatsfonds Government Pension Fund Global übernommen. Der Axel-Springer-Verlag mietet sich langfristig in das Gebäude ein.©Axel Springer SE

Berlin, 2. Januar 2020. Am Donnerstag, 19. Dezember 2019, übergab das Bauunternehmen Züblin als Generalauftragnehmer die Schlüssel für das neue Bürogebäude der Axel Springer SE in Berlin an Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE. Die Immobilie befindet sich im Besitz des norwegischen Staatsfonds Government Pension Fund Global, GPFG. Die Norges Bank Real Estate Management, eine Gesellschaft des GPFG, hatte den damals im Bau befindlichen Axel-Springer-Komplex in Berlin 2017 für 425 Millionen Euro erworben. Axel Springer mietet das Gebäude jetzt langfristig zurück.

Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender Axel Springer SE, Friede Springer, Rem Koolhaas, Architekt und Gründer OMA, und Jörn Beckmann, Mitglied des Vorstands Ed. Züblin AG (v.l.n.r.) bei der symbolischen Schlüsselübergabe im 3. Obergeschoss des Axel-Springer-Neubaus. Das Gebäude gehört dem norwegischen Staatsfonds.© Dominik Tryba / Axel Springer

Ab dem Frühjahr 2020 sollen die verschiedenen Bereiche und Unternehmen der Axel Springer SE das Gebäude sukzessive beziehen. Der Neubau, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu den beiden Axel-Springer-Hochhäusern und der Axel-Springer-Passage befindet, bietet mit seinen mehr als 52.000 Quadratmetern Raum für rund 3.500 Mitarbeiter. Architekt des Gebäudes ist Rem Koolhaas, Architekt und Gründer der Office for Metropolitan Architecture (OMA). Von der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB e.V.) wurde der Axel-Springer-Neubau mit dem Gold-Zertifikat für Nachhaltigkeit ausgezeichnet.

Ende des 3. Quartals hatte der norwegische Staatsfonds zu 2,8 Prozent in Immobilien investiert, zu 69,1 Prozent in Aktien und zu 28,2 Prozent in Wertpapiere. In Deutschland besitzt der Fonds Immobilienbeteiligungen im Wert von fast einer Milliarde US-Dollar (2018). Ende Dezember hat Norges Bank Investment Management einen Vertrag über den Verkauf von zwei Bürogebäuden in München mit der E.ON Pensionskasse und die RAG-Stiftung unterzeichnet. Norges Bank Investment Management erhält 390 Millionen Euro für seine 100-prozentige Beteiligung. Die Immobilie wurde im Jahr 2014 erworben.

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