Norwegen mit dem viertgrößten BIP pro Einwohner in Europa

©Eurostat

Oslo/Brüssel, 20. Dezember 2019. Luxemburg, Irland, die Schweiz und Norwegen sind die vier europäischen Länder mit den höchsten Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Einwohner 2018. Nach Angaben des europäischen Statistikbüros Eurostat lag das BIP mit 161, 89, 55 und 51 Prozent über dem EU-Durchschnitt der EU28. Im Zeitraum von 2000 bis 2014 hatte Norwegen im Ranking den zweiten Platz hinter Luxembourg belegt.

Das außerordentlich hohe Pro-Kopf-BIP in Luxemburg sei zum Teil auf die besondere Stellung des Landes zurückzuführen. Ein großer Teil der Erwerbsbevölkerung wohnt in den Nachbarländern und sei daher nicht in der Bevölkerungsstatistik enthalten, auf der das Pro-Kopf-BIP basiert. Die Position Irlands in diesem Ranking sei teilweise auf die Auswirkungen der Globalisierung zurückzuführen, erklärt das norwegische Statistikamt SSB.

In der nordischen Region rangiert Norwegen beim BIP pro Einwohner an der Spitze. Die ärmsten Länder in Europa, gemessen am BIP pro Einwohner, sind Albanien, Bosnien und Herzegowina und Nordmazedonien.

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