Norwegen als Frontrunner der digitalen Vernetzung

Norwegen belegt im Global Connectivity Index 2019 Platz acht, Deutschland Platz 15.©GCI

Fornebu, 21. November 2019. Das Technologieunternehmen Huawei hat zum fünften Mal in Folge den Global Connectivity Index (GCI) veröffentlicht, der aufzeigt, wie gut die Bürger verschiedener Länder durch Computertechnologie integriert und vernetzt sind. Parameter der Bewertung sind Künstliche Intelligenz (KI), Breitbandausbau, Cloud-Lösungen und das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT). Norwegen liegt im Ranking der 79 Länder auf Platz acht. An der Spitze liegen die USA, die Schweiz und Schweden. Deutschland belegt Platz 15.

Norwegen verbesserte sein Ranking gegenüber dem Vorjahr um drei Plätze. Wie der Bericht feststellt, hat sich Norwegen bei den meisten Indikatoren gut behauptet, mit offensichtlichen Verbesserungen beim Glasfaserausbau und der 4G-Abdeckung, der Sicherheit, dem Cloud-Computing und den KI-Investitionen. Die Nachfrage nach festen Breitbandabonnements, die die maximale Punktzahl erreichten, stieg ebenfalls. Die wachsende Nachfrage nach fortschrittlichen Technologien wie Cloud-Migration, KI-Robotik und installierter IoT-Basis spiegelte sich auch in den GCI-Indikatoren wider.

Maximal konnten 120 Punkte erreicht werden.©GCI

Telia Norway, Tochter des größte Mobilfunkanbieter in den nordischen Ländern, startete im Dezember 2018 sein erstes 5G-Testnetzwerk in Norwegen im Odeon Cinema Center in Oslo. Hier können Filme über das 5G-Netzwerk von Telia heruntergeladen werden, Kinobesucher können die 5G-Wi-Fi-Zone nutzen.

Das Unternehmen wird in Zusammenarbeit mit Ericsson die nationale 5G-Abdeckung entwickeln. Bis 2023 soll ein nationales 5G-Netz eingerichtet sein. Im April nächsten Jahres soll der nationale Ausbau beginnen.

Telia war das erste Unternehmen weltweit, das 4G in Norwegen und Schweden aktiviert hat.

Norwegen sei ein ausgereifter Markt für mobile Datendienste, das Internet und Anwendungssoftware und profitiere von einem riesigen Talentpool an IKT- und IT-Entwicklern, das sein Entwicklungspotenzial steigert, schätzt Huawei ein. 

In dem Bericht geht Huawei davon aus, dass die kommende 5G-Technologie, die ab 2020 in Norwegen eingeführt wird, im Vergleich zu ihren Vorgängern 3G und 4G viel schneller auf dem Weltmarkt Fuß fassen wird. Es dauerte sieben Jahre, bis sich die 3G-Technologie bei zehn Prozent der Weltbevölkerung durchgesetzt hatte, während die 4G-Technologie dies in sechs Jahren schaffte. Huawei erwartet, dass 5G in nur vier Jahren ein weltweites Wachstum von zehn Prozent erreichen wird.

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