KONGSTEIN und GSL finden Betreiber für Offshore Wind Shuttle Vessels in den USA

Das deutsch-norwegische Unternehmen KONGSTEIN arbeitet gemeinsam mit dem amerikanischen Unternehmen Green Shipping Line an einem Feeder-Vessel-Konzept für den amerikanischen Offshore-Windmarkt. Im Bild: Illustration des ersten Feeder-Shuttle-Schiffes, das den Namen „The Eleanor“ tragen soll.©KONGSTEIN

Bergen/ Pennsylvenia,  20. November 2019. Keystone Shipping Co., Pennsylvania, ein amerikanische Anbieter maritimer globaler Transportlösungen, hat mit de amerikanischen Schifffahrtsgesellschaft  Green Shipping Line (GSL)eine Vereinbarung geschlossen, die Schiffe zu betreiben, die die Green Shipping Line gemeinsam mit dem deutsch-norwegischen Unternehmen KONGSTEIN zur Bereitstellung einer Jones Act-konformen-Shuttle-Schiffslösung für US-amerikanische Offshore-Windparks entwickelt. 

Die Feeder-Shuttle-Schiffe, von denen der erste Neubau den Namen “The Eleanor” erhalten soll, sollen Offshore-Hubschiffe mit Komponenten zum Bau von Windkraftanlagen aus US-amerikanischen Häfen beliefern. Die Schiffe sollen im Eisenwerk Moran in Onaway, Michigan, gebaut werden und mit einer Voith-Rollstabilisierung (VRS) ausgerüstet sein, um ein sicheres Heben der Fracht zu ermöglichen..

„Keystone Shipping Company ist einer der führenden Anbieter des US-amerikanischen Jones Act“, erklärte Percy R. Pyne IV, Gründungspartner von Green Shipping Line, nach Unterzeichnung des Vertrags. „Wir freuen uns, das gesamte Team der Keystone Shipping Company in unser Unternehmen aufzunehmen, um die Entwicklung von US-amerikanischen Offshore-Windparks zu erleichtern.“

Die Keystone Shipping Company ist ein in Familienbesitz befindlicher Anbieter von Seetransporten mit über 20 Seeschiffen weltweit.

Thorsten Schütt, Vorstandsvorsitzender von KONGSTEIN, fügte hinzu: „Die Keystone Shipping Company an Bord zu haben ist ein entscheidender Moment für unser Projekt. Sie verfügt über fast einhundert Jahre Betriebserfahrung in amerikanischen Gewässern, bietet höchste Qualitätsstandards und hat die Umweltverantwortung, die wir bei diesen Offshore-Windprojekten anstreben.“

Der Bau der Schiffe soll im Jahr 2020 beginnen. Alle Partner werden an der Messe WindEurope Offshore Copenhagen 2019 teilnehmen.

Das deutsch-norwegische Unternehmen KONGSTEIN bietet Engineering- und Beratungslösungen sowohl für den Offshore-Sektor für erneuerbare Energien als auch für die Schifffahrtsindustrie. Bei Offshore Renewables konzentriert sich das Unternehmen auf Turbinenhersteller, Projektentwickler sowie Betreiber und Eigentümer von Anlagen. Zu den Kunden in der Schifffahrtsbranche zählen innovative Werften, die sich auf saubere Antriebslösungen konzentrieren, sowie große Büros für Schiffsdesign mit dem Fokus auf die Entwicklung von Hightech-Schiffen. Nach eigenen Aussagen verbindet KONGSTEIN norwegische Innovationskultur und Marinekompetenz mit deutschem Fokus auf Details und Effizienz.

Der Jones Act ist ein US-Bundesgesetz, das den Seehandel in den Gewässern der USA und zwischen US-Häfen betrifft. Danach dürfen zwischen US-Häfen nur Schiffe verkehren, die in den USA hergestellt wurden, US-Staatsangehörigen gehören und von US-Bürgern betrieben werden. 

About businessportalnorwegen

View all posts by businessportalnorwegen →

× Featured

UN-Entwicklungsreport: Norwegen weiterhin das Land mit der höchsten Lebensqualität